Was der Fördermittel-Check bei IPOMEA ist
Der Fördermittel-Check besteht aus zwei Teilen auf der Seite Förderung Hitzeschutz und Beschattung. Im Förderfinder wählen Sie Land, Antragsteller und Maßnahme, danach zeigt die Liste nur die geprüften Programme, die dazu passen. Zum Stand 23.10.2026 sind es 95 Programme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, jeweils mit Frist, Ausschlüssen und amtlicher Quelle.
Im zweiten Teil fragen Sie über das Angebotsformular ein Angebot an. Das Formular verlangt, wer Träger ist (Stadt oder Gemeinde, Schule, Kita, Verein oder Verband, Betrieb oder sonstiger Träger), den Namen des Trägers, den Ort sowie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse. Freiwillig sind Fläche oder Vorhaben, ein Förderprogramm, falls Sie eines im Blick haben, der gewünschte Zeitpunkt, Telefon und die Rückrufzeit. Wir melden uns in der Regel binnen einer Stunde, sonst rufen wir zur Wunschzeit zurück.
Es geht um die Beschattung von Außenflächen wie Plätzen, Schulhöfen und Terrassen. Sonnenschutz an Gebäuden und Fenstern, wie ihn die Gebäudeförderung kennt, behandelt dieser Beitrag nicht.
Wer kann Förderung für Beschattung beantragen, auch in der Gastronomie?
Das legt jedes Programm selbst fest. Die meisten geprüften Programme richten sich an Kommunen; Betriebe, Vereine und Träger von Kitas und Schulen werden seltener genannt. Die Tabelle zeigt je Zielgruppe ein Beispiel mit den Werten der Programmseiten (Stand 23.10.2026). Prüfen Sie Frist und Bedingungen vor jedem Antrag aktuell.
Für Kitas und Schulen gibt es die Bundesförderung AnpaSo, die sich an Kommunen, soziale Einrichtungen, Vereine sowie Kita- und Schulträger richtet. Daneben gibt es Prämien und Verlosungen der Unfallkassen. Sie laufen nicht als Zuschuss auf Antrag und setzen eine Auszeichnung der Einrichtung voraus.
Für Förderung zur Beschattung in der Gastronomie gilt: Ausdrücklich nennt unter den geprüften deutschen Programmen nur Klimaanpassung.Unternehmen.NRW die Verschattung. Die meisten übrigen Programme für Betriebe fördern Investitionen in den Betrieb insgesamt, und mehrere Tourismusprogramme stehen nur Kommunen offen.
| Zielgruppe | Beispielprogramm | Belegte Eckdaten (Stand 23.10.2026) |
|---|---|---|
| Kommunen und Vereine in Nordrhein-Westfalen | Klimaanpassung.Kommunen.NRW | Bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (80 % ohne wirtschaftliche Tätigkeit). Für Vorhaben unter 200.000 € netto Anträge bis 31.12.2026. Verschattungselemente sind als Beispiel genannt. |
| Kommunen in Bayern | KommKlimaFöR 2026, Nr. 2.5 | Bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens 200.000 €. Keine Antragsfrist. Als Beispiel für Beschattung nennt die Richtlinie nur naturbasierte Beschattung. |
| Kitas und Schulen | AnpaSo des Bundes, Anschlussprojekte 2026 | Bis zu 80 %, für finanzschwache Kommunen und gemeinnützige Träger bis zu 90 %. Anträge vom 1.10. bis 30.11.2026 bei der ZUG gGmbH, nur für Einrichtungen mit Vorförderung aus den Fenstern 2020, 2023 oder 2024. Sonnensegel sind als Beispiel für Verschattung genannt, ergänzend zu naturbasierten Lösungen. |
| Gastronomie, Hotel und Gewerbe | Klimaanpassung.Unternehmen.NRW | Kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in NRW, bis zu 60 % der Gesamtausgaben, die unter 200.000 € netto liegen müssen. Anträge bis 31.12.2026. Genannt sind Verschattungselemente, aber weder Sonnensegel noch Schirme. |
Sonnenschirm Förderung und Förderung Sonnensegel: was Programme zulassen
Die Programme fördern Vorhaben, keine einzelnen Produkte. Ein Schirm oder Segel kann Teil eines Vorhabens sein, wenn es dessen Ziel dient, Hitze zu mindern. Ob ein bestimmtes Produkt zuwendungsfähig ist, entscheidet die Förderstelle im Einzelfall.
Die Programme gehen dabei unterschiedlich vor. Klimaanpassung.Kommunen.NRW nennt Sonnensegel und außenliegenden Sonnenschutz als Beispiele für Verschattung, Schirme nennt es nicht, schließt sie aber nicht aus. Sitzgelegenheiten und Beleuchtung sind dort laut FAQ nicht förderfähig. Die bayerische Richtlinie nennt als Beispiel nur naturbasierte Beschattung. In Hessen schließt die FAQ der Kommunalen Klimarichtlinie Sonnenschirme aus.
Lesen Sie deshalb bei jedem Programm den Abschnitt zu den Ausschlüssen, bevor Sie ein Produkt festlegen. Eine Zusage geben weder dieser Beitrag noch ein Angebot noch der Fördermittel-Check. Sie kommt allein von der Förderstelle mit dem Bescheid.
Antrag vor Auftrag: die wichtigste Regel
Fördermittel dürfen grundsätzlich erst nach der Bewilligung oder mit Zustimmung der Förderstelle zum vorzeitigen Vorhabenbeginn ausgegeben werden. Angebote einholen und planen ist vorher möglich. Wer vor dem Bescheid bestellt, kann die Förderung ausschließen.
Was als Beginn zählt, regelt das Programm. Bei AnpaSo gilt ein Vergabeverfahren oder ein Auftrag vor dem Zuwendungsbescheid als vorzeitiger Maßnahmenbeginn. Bei Klimaanpassung.Kommunen.NRW zählt die verbindliche Auftragsvergabe oder Bestellung als Beginn.
Wie die Zustimmung zum vorzeitigen Beginn abläuft und was sie nicht zusagt, steht im Ratgeber vorzeitiger Maßnahmenbeginn bei Förderung. Planen Sie die Zeit nach dem Bescheid ein: Die Lieferzeit für Schirme beträgt 3 bis 4 Wochen.
- Zuerst: Angebot einholen und Fläche planen, das ist vor dem Antrag möglich.
- Dann: Antrag bei der Förderstelle stellen.
- Erst danach: bestellen, sobald der Bescheid vorliegt oder die Förderstelle dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt hat.
Beratung, Angebot und Unterlagen: was IPOMEA beisteuert
Den Antrag stellen Sie bei der Förderstelle. IPOMEA begleitet Sie davor mit Beratung, Konzept und Unterlagen. In der Ausstellung in Gilching beraten wir Sie nach Terminvereinbarung.
- Beratung: Erst- und Zweitberatung sowie die Konzepterstellung mit IPOMEA-Produkten sind kostenlos. Termine gibt es Montag bis Freitag, vor Ort in Gilching, per Video oder als Telefon-Rückruf. Ingenieurleistungen und eine produktneutrale Planung gibt es auf Anfrage.
- Angebot: Sie können es vor dem Antrag einholen. Welche Unterlagen die Förderstelle verlangt, entscheidet das Programm.
- Planerpaket: Das Planerpaket enthält CAD-Daten, Datenblätter und Ausschreibungstexte. Es ist kostenlos nach kurzer Registrierung und kommt in der Regel innerhalb von 24 Stunden per E-Mail. Die Texte sind leistungs- und funktionsbezogen formuliert.
- Hitzeanalyse: Die Hitzeanalyse ist ein Screening für Plätze, Schulhöfe und Terrassen auf offenen Kartendaten, keine Messung. Der Bericht zeigt Karte, Kennzahlen und die höchstgereihten Prüfzonen. Er ist ein Baustein für den Antrag, Kosten, Zeitplan und Zielwerte ergänzen Sie selbst.
- Statik: IPOMEA erstellt keine Statik, liefert Ihrem Tragwerksplaner aber alle Lastwerte und Unterlagen und stimmt sich mit ihm ab.
Welche Systeme passen zu welchem Vorhaben?
Für Plätze mit Aufenthalt kommen Großschirme in Frage, etwa der Classic Pro als Mittelmastschirm oder der Trichterschirm Tulip. Für Spielplätze und Schulhöfe bietet sich ein fest verspanntes Sonnensegel nach Maß an. Städte und Gemeinden, die einen Ort zum Aufenthalt schaffen wollen, finden bei den Klimainsel-Modulen Tragwerk und Membrandach in drei Größen.
Welches System in welches Programm passt, entscheidet der Förderzweck. Wir stellen die Auswahl mit Ihnen zusammen und prüfen, ob sie zu den Ausschlüssen Ihres Programms passt.
| Vorhaben | System | Was belegt ist |
|---|---|---|
| Plätze und Innenstadt | Classic Pro | Mittelmastschirm, quadratisch bis 7 × 7 m, rechteckig bis 7 × 8 m, rund bis Ø 10 m. |
| Plätze, Innenhöfe, Gassen | Trichterschirm Tulip | Bis 8 × 8 m. Höhenversetzt und überlappend angeordnet bilden die Schirme eine zusammenhängende, regenfeste Überdachung. Regenwasser läuft zur Schirmmitte. Tulip ist nicht verbindbar. |
| Spielplätze, Schulhöfe, Kita-Gelände | Sonnensegel nach Maß | Fest verspannt an Masten oder Gebäudepunkten, für die Fläche entworfen, mit Lastwerten für den Tragwerksplaner. |
| Stadtplätze mit Aufenthalt | Klimainsel-Module | Tragwerk mit Membrandach in drei Größen (2,5 × 2,5 m, 2,5 × 5 m, 3 × 6 m), auf Wunsch mit Sitz, Begrünung, Licht und Kühlung. |
| Terrassen von Gastronomie und Hotel | Classic Pro oder Tulip | Fläche und Anordnung lassen sich vorab im 3D-Konfigurator durchspielen. |
In sechs Schritten vom Fördermittel-Check zum Projekt
So läuft ein Projekt mit Förderung ab, vom ersten Gespräch bis zur Umsetzung:
- 1. Beratungsgespräch: Wir besprechen Vorhaben, Fläche und Nutzung, vor Ort in Gilching, per Video oder als Rückruf.
- 2. Hitze- und Standortanalyse: Sie zeigt modellhaft, welche Stellen sich am stärksten aufheizen.
- 3. Entwurf und Planung: Wir legen Größe, Raster und Befestigung aus. Das Konzept mit IPOMEA-Produkten ist kostenlos.
- 4. Leistungsbeschreibung: Auf Wunsch stellen wir produktneutrale Leistungstexte bereit. Die Vergabe läuft nach Ihren Regeln.
- 5. Antrag und Bescheid: Sie stellen den Antrag bei der Förderstelle und bestellen erst mit Bescheid oder Zustimmung.
- 6. Umsetzung: Wenn Sie uns beauftragen, planen, fertigen und liefern wir. Auf Wunsch montieren wir und weisen Ihr Team ein.
Fazit
Starten Sie mit dem Förderfinder und nennen Sie uns Träger, Ort und Vorhaben. Wir beraten Sie kostenlos, besprechen Fläche und Nutzung und erstellen ein Angebot. Bestellt wird erst nach dem Bescheid oder der Zustimmung der Förderstelle. Ob gefördert wird, entscheidet der Fördergeber.




