
Regenrinne für Großschirme
Die Rinne verbindet zwei Schirme zu einer zusammenhängenden Fläche und nimmt das Wasser von Schauern auf. Voraussetzung ist ein Volant.
Warum Betreiber Schirme koppeln
Zwei nebeneinanderstehende Schirme lassen einen Spalt. Bei Regen tropft es dort auf Tisch und Gast, bei Sonne bleibt ein heller Streifen. Eine Regenrinne verbindet die Schirmkanten, nimmt das Wasser beider Dächer auf und führt es ab. Die Fläche darunter bleibt so auch bei wechselhaftem Wetter nutzbar.
Das lohnt sich für Terrassen und Eingangsbereiche, wo die Fläche größer ist als ein einzelner Schirm. Unsere technische Unterlage nennt die Rinne für temporäre Regenschauer. Für Dauerregen und starken Niederschlag ist sie nicht gedacht. Ein Schirm ersetzt kein Dach.
Rinne, Halter und Träger

Rinne aus Polyester oder PVC
Das Gewebe wird mit Alurohren zur Rinne gespannt. Es ist in Polyester oder PVC erhältlich.

Halter je Speiche
An jeder Speiche sitzt ein Kunststoffhalter in Weiß, Grau oder Schwarz. Die Rinne hängt an den Haltern und wird vor dem Schließen des Schirms demontiert.

Freitragende Rinne
Stehen die Schirme weiter auseinander, trägt ein Aluminium-Trägerarm die Rinne. Sie ist dann freitragend zwischen den Schirmen geführt.
Abstand, Gefälle und Ablauf früh planen
Die Planung beginnt beim Fundament. Zwischen Schirmen empfiehlt unsere technische Unterlage ca. 15 bis 20 cm Sicherheitsabstand. Daraus ergibt sich der Achsabstand zweier Schirme mit den Seitenlängen A und B: (A + B) / 2 + 0,2 m. Zwei Schirme mit je 4 m Seitenlänge stehen demnach 4,2 m auseinander. Wer Schirme später koppeln will, legt diesen Abstand schon bei der Fundamentplanung fest.
Geometrie, Gefälle und Ablauf der Rinne planen wir projektbezogen; wohin das Wasser läuft, legen wir mit Ihnen fest. Die Rinne gibt es nur in Verbindung mit Volant. Ob Ihre Schirmgeometrie passt, prüfen wir vorab.
Verbundene Schirme: IPOMEA Tulip, IPOMEA Prisma und IPOMEA Pro
Trichterschirme lösen die Aufgabe anders. Mehrere höhenversetzt und überlappend angeordnete IPOMEA Tulip bilden eine zusammenhängende, regenfeste Überdachung; das Wasser läuft zur Schirmmitte. Mehrere IPOMEA Prisma und IPOMEA Pro lassen sich mit passenden Verbindungselementen koppeln. Raster, Anschlüsse und Wasserführung legen wir dort projektbezogen fest.
Häufige Fragen
Sind Schirme mit Regenrinne komplett regendicht?
Nein. Die Rinne nimmt Wasser temporärer Regenschauer auf; für Dauerregen ist ein Schirm kein Dach. Eine regenfeste Überdachung entsteht mit IPOMEA Tulip: Überlappend angeordnete Trichterschirme bilden dort eine zusammenhängende Überdachung. Die Anordnung planen wir projektbezogen.
Für welche Schirme gibt es die Regenrinne?
Für IPOMEA Classic und IPOMEA Classic Pro nach Projektprüfung; für Classic Eco ist sie nicht vorgesehen. Die Rinne setzt einen Volant voraus, Größe, Geometrie und Ausführung des Schirms entscheiden.
Muss ich die Rinne vor dem Schließen des Schirms abnehmen?
Ja, die Rinne wird vor dem Schließen des Schirms demontiert. Wie das im Betrieb abläuft, besprechen wir bei der Planung.
Wie weit dürfen die Schirme auseinanderstehen?
Das hängt von Größe und Rinnenausführung ab. Der Mindestabstand beträgt ca. 15 bis 20 cm. Den Achsabstand rechnen wir als (A + B) / 2 + 0,2 m. Bei größeren Abständen trägt ein Aluminium-Trägerarm die Rinne.
Wohin läuft das Wasser?
Das legen wir projektbezogen mit Gefälle und Ablauf fest. Es hängt von Fläche, Belag und vorhandener Entwässerung ab.
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Schirme mit Regenrinne planen
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