
Sonnenschirme für Restaurant und Gastronomie-Terrasse
Bewegliche Großschirme machen die Restaurantterrasse bei Sonne und Schauer nutzbar und schließen bei Sturm. Wo feste Überdachungen scheitern, sind sie oft die Lösung.
Was ein Sonnenschirm auf der Restaurantterrasse leisten muss
Außenplätze sind für viele Restaurants und Gastronomiebetriebe die ersten, die besetzt sind, und die ersten, die leer bleiben, sobald es regnet oder die Sonne brennt. Eine Terrassenüberdachung schützt deshalb vor Sonne und Regen und verlängert die Saison in den Abend und die Übergangszeit. Dabei bleibt sie im Hintergrund: ohne Masten im Laufweg und ohne Aufbauten, die Genehmigung oder Verpächter ausschließen.
Dafür sind Großschirme oft die passende Lösung: Sie stehen frei auf der Fläche, lassen sich bei Sturm schließen und bleiben im Gegensatz zu festen Dächern beweglich. Mehrere Schirme lassen sich nach Projektprüfung mit Regenrinnen zu einer zusammenhängenden Fläche verbinden. Wo eine Markise an der Fassade genügt oder eine Pergola baurechtlich möglich ist, sagen wir Ihnen das ebenso offen.
Hotels mit Pool, Frühstücksterrasse und Dachterrasse finden eigene Hinweise auf der Seite Sonnenschirm Hotel. Wer Sonnenschirme für die Gastronomie im Modellvergleich sucht, findet Größen und Bedienung unter Gastroschirme; diese Seite zeigt, was die Restaurantterrasse darüber hinaus braucht.
Diese Schirme setzen Restaurants und Gastronomen ein
Welcher Schirm passt, hängt von Fläche, Möblierung, Optik und Betrieb ab. Größen und Formen im Vergleich finden Sie unter Gastroschirme.
Genehmigung und Standort: Was gilt für Ihre Terrasse?
Auf Gehweg und Platz brauchen Gastronomen eine Sondernutzungserlaubnis, und viele Städte lassen dort nur bewegliche Systeme zu. Die Lokalbaukommission München schreibt zum Beispiel, dass bewegliche Sonnenschirme oder Markisen den Witterungsschutz einer Freischankfläche übernehmen können, feste Überdachungen im öffentlichen Raum aber in der Regel ausgeschlossen sind. Auf privatem Grund regelt die Bauordnung des Landes, was ohne Verfahren möglich ist. In Bayern gilt dafür Artikel 57 der Bayerischen Bauordnung.
Ob Fundamente, Heizstrahler oder Seitenwände erlaubt sind, beantwortet das zuständige Amt. Wir liefern die Unterlagen dafür: Fundamentpläne, Elektropläne und eine Fotomontage der Schirme auf Ihrer Fläche.
Was die Terrasse zur Ganzjahresfläche macht
Diese Bausteine werden in Gastronomie und Hotellerie am häufigsten ergänzt. Vieles lässt sich nachrüsten.

Regenrinnen
Nehmen zwischen benachbarten Schirmen das Wasser temporärer Regenschauer auf, nach Projektprüfung.

Seitenwände
Schutz vor Schlagregen und Zugluft, wahlweise mit Fenster, Lichtband oder Tür, für Classic und Classic Pro nach Projektprüfung.

Heizstrahler
Infrarotwärme unter dem Schirm für kühle Abende. Verfügbar für IPOMEA Classic und Classic Pro.

Beleuchtung
Warmweißes oder farbiges LED-Licht, damit die Gäste auch nach Sonnenuntergang die Karte lesen.

Antrieb und Windsensor
Elektrisch öffnen und schließen, das Personal muss nicht jeden Schirm kurbeln. Der Windsensor gibt dem Motor das Schließsignal.

Nebelkühlung
Feiner Wassernebel verdunstet und kühlt die Luft, geeignet für heiße Süd- und Dachterrassen.
Hitzeschutz für heiße Terrassen

Sprühnebel am Schirm
Nebelkühlung beruht auf adiabater Kühlung: Feine Wassertropfen verdunsten und entziehen der Luft Wärme. Für IPOMEA Classic, IPOMEA Tulip und IPOMEA Prisma prüfen wir sie im Projekt. In einer halb offenen Cafeteria berichtet eine Studie (Frontiers of Architectural Research, 2024) von 2,4 bis 4,9 °C weniger Lufttemperatur; als Wert für Ihre Terrasse gilt das nicht.

Reflektierende Membran
Klimainsel-Module von IPOMEA gibt es mit reflektierender Membran. Welche Bespannung bei Ihren Terrassenschirmen den Hitzeschutz unterstützt, besprechen wir im Projekt.

Kühlzone planen
Im Mast können Leitungen und Düsen sitzen, unter dem Belag laufen Schläuche und Kabel. Im Gastrobetrieb gehören Wasserqualität, Filter, Spül- und Entleerfunktion und Wartung zum Konzept.
Sitzgelegenheit und Schirmfuß in einem

Betonständer
Ohne Fundament steht IPOMEA Classic oder Classic Pro im Betonständer: 995 kg bei 110 × 110 cm, für Classic Pro zusätzlich 1.740 kg bei 125 × 125 cm. Das sind Angaben zur Standardausführung; die Lastwerte für Ihre Terrasse klären wir im Projekt mit Ihrem Tragwerksplaner.

Standrahmen mit Sitzplatten
Der Standrahmen lässt sich mit Gabionen und Sitzplatten oder mit Sitzwürfeln aus HPL beschweren. So wird der Ballast für Ihre Gäste zur Sitzgelegenheit.

Sitzinsel als Stadtmöblierung
Die IPOMEA Urban Sitzinsel verbindet Schirmständer und Sitzbank. Als Ballast dienen Stahl- oder Betonplatten oder Steine, die Sitzfläche gibt es mit Holzlatten oder Metall, mit oder ohne Rollen.
Wo der Schirm steht, entscheidet über Platz und Betrieb
Die einbetonierte Bodenhülse ist die klassische Befestigung: Sie braucht wenig Platz auf der Fläche und gibt dem Schirm festen Halt. Wo nicht betoniert werden darf, etwa auf gepachteten Flächen oder Holzdecks, kommen Ankerplatten zum Aufdübeln, Plattenständer oder flache Stahlplatten in Frage. Auf Dachterrassen planen wir Tragwerk und Abdichtung mit. Für Dachkonsolen, die an die Betondecke geschraubt werden, hat IPOMEA eine thermische Trennung speziell für heutige Anforderungen entwickelt. Bei gering belastbaren Decken verteilt IPOMEA die Lasten auf eine größere Fläche.
Welche Befestigung zu Größe, Untergrund und Wind passt, legen wir projektbezogen fest. Fundament- und Ballastangaben sind IPOMEA-Planungswerte für die jeweilige Ausführung. Für Ihren Standort liefern wir Ihrem Tragwerksplaner alle Lastwerte und Unterlagen und stimmen uns mit ihm ab.
Terrasse zuerst im Flächenplaner prüfen
Geben Sie Breite und Tiefe Ihrer Terrasse ein, der Flächenplaner schlägt passende Schirme vor, auf Wunsch mit Regenrinnen und Seitenwänden. Das zeigt vorab, wie viele Schirme Ihre Terrasse braucht.
Fragen für Ihre Planung
- Wie groß ist die Fläche, und wie ist sie möbliert? Wo verlaufen Laufwege?
- Wem gehört der Boden: Eigentum, Pacht oder öffentlicher Grund mit Sondernutzung?
- Darf ein Fundament gesetzt werden, oder braucht es eine freistehende Lösung?
- Soll die Fläche bei Regen weiter bewirtet werden? Dann sind Regenrinnen oder überlappende Trichterschirme ein Thema.
- Wird abends und im Herbst genutzt? Dann beziehen wir Licht, Heizstrahler und Seitenwände ein; Strom und Wasser in der Nähe helfen dabei.
- Soll das Personal die Schirme per Kurbel bedienen, oder sollen sie elektrisch mit Motor, Funk und Windsensor schließen?
Restaurantterrassen mit IPOMEA Schirmen






Fallstudien aus diesem Einsatzbereich

Eine Dachterrasse mit Weitblick über die Stadt, beschattet von Großschirmen mit sandfarbener Bespannung. Dieses Beispiel zeigt IPOMEA Classic Pro in der Gastronomie.

Eine große Terrasse mit Blick aufs Wasser, beschattet von hellen Großschirmen. Dieses Beispiel zeigt IPOMEA Classic Pro in der Gastronomie.
Häufige Fragen
Braucht eine Terrassenüberdachung in der Gastronomie eine Genehmigung?
Auf öffentlichem Grund benötigen Sie eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt, und feste Überdachungen werden dort häufig nicht zugelassen. Auf eigenem Grund regelt die Landesbauordnung, was verfahrensfrei möglich ist. Was gilt, hängt also vom Land und vom Grund ab. Bauaufsicht oder Ordnungsamt klären das vorab, die Unterlagen dafür liefern wir.
Wie bleibt eine Terrasse mit mehreren Schirmen bei Regen nutzbar?
Klassische Schirme lassen sich nach Projektprüfung mit Regenrinnen verbinden, die das Wasser temporärer Regenschauer aufnehmen. Trichterschirme wie IPOMEA Tulip bilden durch unterschiedliche Höhen und überlappende Membranen eine zusammenhängende, regenfeste Überdachung. Anordnung, Gefälle und Wasserführung werden für Ihre Fläche geplant.
Welche Schirmgröße eignet sich für meine Terrasse?
Die Schirmgröße richtet sich nach Fläche, Möblierung und Laufwegen. Große Schirme lassen mehr Raum für Tische, kleine bieten sich für getrennte Zonen an. IPOMEA Classic Pro gibt es quadratisch bis 7 × 7 m, ein Format 8 × 8 m nur als Projektmaß nach technischer Prüfung; Tulip gibt es quadratisch bis 8 × 8 m. Die Größen im Überblick stehen unter Gastroschirme.
Kann ich die Terrasse auch im Herbst und Winter nutzen?
Mit Heizstrahlern, Seitenwänden und Regenrinnen verlängern viele Betriebe die Saison. Bei Sturm und starkem Schneefall werden die Schirme geschlossen. Ab welchen Bedingungen das nötig ist, legen wir für Ihren Standort fest.
Wie befestige ich Schirme auf einer gepachteten Fläche?
Ohne Eingriff in den Boden geht das mit Plattenständern oder flachen Stahlplatten mit Ballast. Das Gewicht richtet sich nach Schirmgröße und Wind am Standort. Wir nennen es Ihnen für die konkrete Ausführung.
3 weitere Fragen anzeigen
Wer bedient die Schirme?
Manuell mit abnehmbarer Kurbel oder elektrisch per Motor. Mit abnehmbarer Kurbel können nur Personen bedienen, die sie erhalten haben. Ein Windsensor gibt dem Motor das Schließsignal und unterstützt so den Betrieb.
Übernehmen Sie auch Fundament und Montage?
Das Fundament können Sie bauseits nach unseren Plänen setzen lassen, wir liefern die Bodenhülse vorab. Auf Wunsch unterstützen wir bei den Vorarbeiten und montieren die Schirme.
Wann steht der Schirm auf der Terrasse?
Von der Bestellung bis zur Lieferung vergehen bei Schirmen 3 bis 4 Wochen. Die Befestigung kommt auf Wunsch in der Regel schon nach wenigen Tagen vorab, damit die Bodenhülse im Betrieb mit wenig Unterbrechung gesetzt werden kann.
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Quellen (2)
- Lokalbaukommission München, Merkblatt Freischankflächen · Stand 2. Oktober 2026
- Bayerische Bauordnung, Art. 57 (verfahrensfreie Vorhaben) · Stand 2. Oktober 2026
Ihre Terrasse überdachen
Mit Fläche, Untergrund, Standort, den Auflagen Ihrer Stadt und einem Foto der Terrasse schlagen wir Schirme, Befestigung und Ausstattung vor. Passt eine andere Lösung besser, sagen wir das offen. Wir melden uns in der Regel binnen einer Stunde, sonst rufen wir zur Wunschzeit zurück.
Wir melden uns in der Regel binnen einer Stunde.
- Red Dot und iF Design Award 2015
- Über 1.500 realisierte Projekte
- Ersatzteile in der Regel bis zu 20 Jahre



