
Hitzeschutz für Städte, Schulen und Kitas
Schatten, Kühlung und Planung für Plätze, Schulhöfe und Kita-Gelände: Großschirme, Klimainsel-Module, Nebelkühlung und Hitzeschutz-Stoffe, geplant mit Hitzeanalyse und Blick auf die Förderung.
Was im öffentlichen Raum gegen Hitze hilft
Versiegelte Plätze speichern Wärme, und große Städte können nach dem Deutschen Wetterdienst bis zu 10 Kelvin wärmer sein als ihr Umland. Das Umweltbundesamt zählt die Verschattung von Plätzen, Fassadenbegrünung, Bäume und Entsiegelung zu den Bausteinen der Hitzeprävention. Keine Maßnahme löst das Problem allein: Bäume und Entsiegelung wirken langfristig, Schatten durch Schirme und Segel wirkt sofort. Wie beides zusammenspielt, steht im Ratgeber Hitzeschutz in Innenstädten.
Für den schnellen Schatten bietet IPOMEA mehrere Wege: Großschirme für Städte und Gemeinden, Klimainsel-Module als gebaute Aufenthaltsorte, urbane Schattenmodule mit Sitzbank und Nebelkühlung für die Lufttemperatur. Dazu kommt der richtige Stoff: Mehr dazu unter Hitzeschutz-Stoffe.
Die Bausteine für Schatten und Kühlung
Nicht jeder Ort braucht alles. Die Hitzeanalyse zeigt, wo Schatten zuerst fehlt, danach wählen Sie die Bausteine nach Fläche, Untergrund und Nutzung.

Großschirme für öffentliche Plätze
Schatten über Sitzplätzen, ohne die Fläche für Markt und Veranstaltungen zu verbauen. Ein Großschirm lässt sich bei Sturm schließen und später an Bäume und Umbauten anpassen.

Klimainsel-Module
Gebaute Aufenthaltsorte aus Tragwerk und Membrandach in drei Größen, mit Sitz, Begrünung, Licht und auf Wunsch Kühlung. Sie spenden ab dem Aufbau Schatten und können neben jungen Bäumen stehen bleiben.

Urbane Schattenmodule
Schirm und Sitzbank als ein Modul: Der Sitzkörper dient als Ballast, die Befestigung wird mit dem Schirm gerechnet. Eine Projektlösung, kein Katalogprodukt.

Urban-Schirme
Classic Urban und Tulip Urban: verstärkt für den dauerhaften Einsatz im öffentlichen Raum, mit Vandalismusschutz; auf Wunsch mit Sitzbank, Befestigung und Wasserführung nach Standort.

Nebelkühlung
Feiner Wassernebel verdunstet und entzieht der Luft Wärme (adiabate Kühlung). Sie braucht Wasser, Strom, Abfluss und ein Hygienekonzept und wird projektbezogen für Schirme und frei stehend geprüft.

Hitzeschutz-Stoffe
Acryl, Polyester und PVC mit UPF 40 bis 80, dazu Farb- und Gewebehinweise für Schirme im öffentlichen Raum.

Ganzjahresschirme
Für Plätze und Terrassen, die nicht nur im Sommer genutzt werden sollen: Tulip, Prisma und Classic als Dauerkonstruktion, auf Schneelast nach Windzone und Schneezone berechnet.
Was Nebelkühlung leistet und was nicht
Ein Schirm nimmt die direkte Sonne, die Luft darunter bleibt aber warm. Hier ergänzt die Nebelkühlung: Düsen verteilen feine Wassertropfen, die beim Verdunsten Wärme aus der Umgebungsluft aufnehmen. Wie stark das wirkt, hängt von Temperatur, Luftfeuchte, Wind und Aufbau ab. Studien messen in einer semi-offenen Cafeteria 2,4 bis 4,9 °C und an Bushaltestellen bis zu 3,1 °C weniger Lufttemperatur. Das sind keine Projektwerte, einen Pauschalwert für Ihren Platz nennen wir nicht.
Gerade im öffentlichen Raum und bei Kindern gehört das Hygienekonzept zur Planung: Wasserqualität, Filter, Spül- und Entleerfunktion und Wartung. In der Kita und im Freibad kommt Nebel deshalb nur mit diesem Konzept in Frage.

Hitzeschutz-Stoffe: UV-Schutz und Farbe der Bespannung
Die Bespannung bestimmt, wie viel UV-Strahlung durch den Schirm kommt. Die Stoffkollektion von IPOMEA Classic hat UPF 40 bis 80: Polyester und PVC erreichen UPF 80 in allen Farben, Acryl die meisten Farben. Hellgrau und Natur liegen bei UPF 60, Weiß und Elfenbein bei UPF 40. Den Überblick mit Gewebearten und Farbhinweisen finden Sie unter Hitzeschutz-Stoffe.
Wie stark ein Stoff die Wärme zurückwirft, nennen wir nicht pauschal; das klären wir im Projekt. Reflektierende Membran gibt es bei den Klimainsel-Modulen.

Hitzeanalyse: erst die Hitzeschwerpunkte, dann der Schatten
Nicht jede Ecke eines Platzes ist gleich belastet. Die Hitzeanalyse zeigt per Heatmap und Schattenverlauf, wo sich Flächen aufheizen, wo über den Tag kein Schatten fällt und wo viele Menschen unterwegs sind. Sie ist ein Screening auf offenen Kartendaten und eine Vorprüfung, keine Messung und kein Gutachten.
Mit dem Ergebnis legen Sie die Prioritäten fest und können sie im Hitzeaktionsplan oder Klimaanpassungskonzept benennen. Den Aufbau eines Plans erklärt der Ratgeber Hitzeaktionsplan, die Rolle von Beschattung im Konzept der Ratgeber Klimaanpassung in Kommunen.
Von der Analyse zum Schatten
Hitzeschwerpunkte erkennen
Hitzeanalyse für den Platz oder das Gelände, danach Vor-Ort-Termin bei Bedarf.
Konzept und Zuständigkeit klären
Beschattung mit Ort, Betreiber und Betriebsregel in Hitzeaktionsplan oder Klimaanpassungskonzept aufnehmen.
Lösung wählen
Schirm, Segel, Klimainsel-Modul oder Kühlung nach Fläche, Untergrund und Nutzung.
Förderung prüfen
Programm und Antragszeitpunkt klären, bevor etwas bestellt wird.
Unterlagen für die Vergabe
Leistungstexte, Rendering, Fundament- und Elektropläne, auf Wunsch ein statischer Nachweis.
Aufbau und Service
Lieferung, Montage auf Wunsch und Service für Bespannung und Mechanik.
Hitzeschutz für Ihren Ort

Städte und Gemeinden
Plätze, Haltestellen und Märkte: Großschirme, Trichterschirme, Segel, Kühlung und Klimainsel-Module, mit Unterlagen für die Vergabe.

Kita, Kindergarten und Schule
Schatten über Sandkasten und Pausenhof. Schirme und Segel müssen im Boden verankert sowie stand- und kippsicher sein, Prallschutz am Mast gehört dazu.

Spielplätze
Segel und Großschirme über Sand, Geräten und Sitzplätzen, mit Masten außerhalb der Sicherheitsbereiche der Geräte.

Freibäder
Liegewiese, Kinderbecken, Kiosk und Eingang brauchen jeweils eigenen Schatten.
Mit IPOMEA arbeiten unter anderem
Regensburg, Heidelberg, Neuwied, Lübeck, Aachen, Meißen, Castrop-Rauxel, Oberkochen, Gilching, Poing und Kitzbühel. Weitere Orte und Beispiele finden Sie unter Referenzen.
Hitzeschutz fördern lassen: erst Antrag, dann Auftrag
Für Klimaanpassung und Hitzeschutz gibt es Programme bei Bund, Ländern, Stiftungen und Unfallkassen. Ein einzelner Schirm wird nicht als Produkt gefördert; ob Schirme oder Segel zu einem Programm passen, entscheidet die Förderstelle, und einzelne Programme schließen Sonnenschirme ausdrücklich aus. Bei den meisten geprüften Programmen muss der Antrag vor dem Vorhabenbeginn gestellt werden, oft zählt schon die Bestellung als Beginn.
Die geprüften Programme mit Frist, Ausschlüssen und Quelle stehen auf Förderung für Hitzeschutz und Beschattung, getrennt für Kommunen und für Kita und Schule. Der Ratgeber Hitzeschutz mit Zuschuss erklärt, was ein Antrag braucht. Eine Förderberatung leisten wir nicht, dafür sind die Förderstellen zuständig.
Ratgeber zu Hitzeschutz und Förderung

Hitzeaktionsplan
Aufbau, Zuständigkeit, die acht Kernelemente und wo Beschattung im Plan steht.

Hitzeschutz in Innenstädten
Warum Wärmeinseln entstehen und welche Maßnahmen kurz- und langfristig wirken.

Klimaanpassung in Kommunen
Was das Gesetz verlangt, was ein Konzept enthält und wo Beschattung hineinpasst.

Sonnenschutz in der Kita
Pflichten des Trägers, Empfehlungen von DGUV und BfS, Schirm oder Segel.

Hitzeschutz mit Zuschuss
Förderung für Kitas, Schulen und soziale Einrichtungen, Antrag vor Auftrag.
Ihren Ort planen lassen
Schicken Sie uns ein Foto oder einen Lageplan und sagen Sie, wer den Ort nutzt. Wir schlagen Schirm, Segel oder Modul, Befestigung und Ausstattung vor und liefern die Unterlagen für Antrag und Vergabe.
Fragen für Ihre Planung
- Welcher Ort braucht zuerst Schatten: Haltestelle, Markt, Schulhof, Sandkasten, Wartebereich?
- Wie ist der Untergrund, und wo verlaufen Leitungen oder Tiefgaragen?
- Dürfen Fundamente gesetzt werden, und gibt es Strom und Wasser für Licht, Motor und Kühlung?
- Wer bedient, kontrolliert und schließt die Schirme, und wer lagert sie im Winter ein?
- Liegt ein Hitzeaktionsplan oder Klimaanpassungskonzept vor, auf das der Antrag verweisen kann?
- Soll gefördert werden? Dann vor der Beauftragung Programm und Antragszeitpunkt klären.
Häufige Fragen
Was hilft gegen Hitze auf Plätzen, Schulhöfen und Kita-Gelände?
Bäume und Entsiegelung wirken langfristig, Beschattung wirkt sofort. Dafür kommen Großschirme, Klimainsel-Module, Sonnensegel und auf Wunsch Nebelkühlung in Frage. Welche Lösung passt, hängt von Fläche, Untergrund und Nutzung ab.
Welcher Hitzeschutz passt für Kita und Schule?
Nach den Hinweisen der DGUV gehören Hitze und UV-Strahlung in die Gefährdungsbeurteilung des Trägers. Wo keine Bäume stehen, nennt sie Sonnensegel, Sonnenschirme oder Pavillons, die im Boden verankert und stand- und kippsicher sind. Wir planen Großschirme und Segel mit Prallschutz am Mast, siehe Sonnenschirm für Kita, Kindergarten und Schule und Sonnenschutz auf dem Spielplatz.
Was ist ein Hitzeaktionsplan, und wie passt Beschattung hinein?
Ein Hitzeaktionsplan ist ein kommunaler Maßnahmenplan, der Menschen vor Hitze schützt, von der Warnung bis zu Maßnahmen im Stadtraum. Bund und Länder haben dafür acht Kernelemente empfohlen und nennen großzügige Schattenplätze ausdrücklich, auch mit feststehenden Sonnenschirmen und Außendächern. Mehr im Ratgeber Hitzeaktionsplan.
Wie plane ich Hitzeschutz für einen Platz?
Beginnen Sie mit der Hitzeanalyse: Sie zeigt Hitzeschwerpunkte und den Schattenverlauf. Danach klären Sie Untergrund, Anschlüsse und Betrieb, wählen die Lösung und prüfen die Förderung. Für die Vergabe liefern wir Leistungstexte, Rendering, Fundament- und Elektropläne und auf Wunsch einen statischen Nachweis.
Wie stark kühlt eine Nebelkühlung?
Die Wirkung schwankt mit Temperatur, Luftfeuchte, Wind und Aufbau. Studien messen in einer Cafeteria 2,4 bis 4,9 °C und an Bushaltestellen bis 3,1 °C. Für Ihr Projekt nennen wir keinen Pauschalwert. Details und Hygienekonzept stehen auf der Seite Sonnenschirm mit Kühlung.
4 weitere Fragen anzeigen
Welche Stoffe eignen sich für Hitzeschutz?
Die Stoffe von IPOMEA Classic haben UPF 40 bis 80, geprüft nach UV-Standard 801: Polyester und PVC UPF 80, Acryl in den meisten Farben UPF 80, Hellgrau und Natur UPF 60, Weiß und Elfenbein UPF 40. Zur Wärmewirkung der Farben nennen wir keine Pauschalwerte. Die Übersicht steht unter Hitzeschutz-Stoffe.
Gibt es Förderung für Hitzeschutz?
Ja, aber nicht pauschal für Schirme. Die geprüften Programme mit Frist, Ausschlüssen und Quelle stehen auf Förderung für Hitzeschutz und Beschattung, für Kommunen und für Kita und Schule. Meist muss der Antrag vor dem Vorhabenbeginn gestellt werden, oft zählt schon die Bestellung als Beginn.
Wie lange dauert die Lieferung?
Die Lieferzeit für Schirme beträgt 3 bis 4 Wochen. Befestigungselemente schicken wir auf Wunsch in der Regel innerhalb weniger Tage vorab, damit Fundament oder Bodenhülse vorbereitet werden können, bevor der Schirm eintrifft. Klimainsel-Module und urbane Schattenmodule sind Projektlösungen, ihre Termine nennen wir im Angebot.
Wer liefert die Schirme, und wie lange halten sie?
IPOMEA ist Hersteller von Großschirmen aus Gilching bei München, die Schirme werden in Deutschland hergestellt. Bei guter Pflege und Bedienung sind sie für rund 20 Jahre Nutzung ausgelegt. Ersatzteile sind in der Regel bis zu 20 Jahre verfügbar; Schirmstoffe und Tragarme lassen sich austauschen. Das ist eine Auslegung, keine Garantie.
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Quellen (3)
- Deutscher Wetterdienst, Projekt Wärmeinseln · Stand 2. Oktober 2026
- Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen (Bund/Länder), Stand 24.03.2017 · Stand 2. Oktober 2026
- Bundesgesundheitsministerium, Gesundheitsrisiko Hitze · Stand 2. Oktober 2026
Ihren Ort planen
Mit einem Foto oder Lageplan, der Nutzung und, falls bekannt, dem Stand von Wasser- und Stromanschluss schlagen wir Schirm, Segel oder Modul, Befestigung und Ausstattung vor.
