Sonnenschirm-Größe berechnen: Was der neue Flächenplaner leistet
Mit der neuen Website bringt IPOMEA, Hersteller von Großschirmen aus Gilching bei München, ein Werkzeug für alle, die eine Terrasse, einen Hof oder einen Platz beschatten wollen: den Flächenplaner. Sie geben die Maße Ihrer Fläche ein und sehen, wie sich die Fläche mit Schirmen überdachen lässt.
Der Flächenplaner ist der Einstieg für mehrere Schirme. Für einen einzelnen Schirm, bei dem es um Modell, Farbe und Ausstattung geht, nutzen Sie weiterhin den 3D-Konfigurator. Beide Werkzeuge hängen zusammen: Aus dem Flächenplaner heraus gestalten Sie einen Schirm und übernehmen die Auswahl für die ganze Anlage.
So planen Sie Ihre Fläche in drei Schritten
Der Ablauf ist kurz. Sie brauchen nur die Breite und die Tiefe der Fläche, die Sie überdachen möchten, zum Beispiel einer Terrasse. Den [Flächenplaner](https://ipomea-konfigurator.black-thunder-32fa.workers.dev/?brand=ipomea&mode=anlage) starten Sie mit einem Klick.
- Breite und Tiefe der Fläche eingeben.
- Den automatischen Vorschlag prüfen. Auf Wunsch zeigt das Werkzeug bis zu zwei Alternativen.
- Einen Schirm gestalten und Zubehör, Farben und Druck auf alle Schirme der Anlage übertragen.
Wie der Vorschlag entsteht und wie Sie ihn lesen
Der Vorschlag arbeitet bevorzugt mit gleichen Schirmen. Das hält die Anlage einheitlich, weil alle Schirme dieselbe Ausführung haben. Nicht jede Fläche lässt sich mit gleichen Schirmen lückenlos füllen. Deckt der Vorschlag die Fläche nicht vollständig ab, zeigt das Werkzeug die abweichende Deckung sichtbar an. Sie sehen also, was der Vorschlag leistet und was nicht.
Das Bild oben zeigt ein Beispiel: eine Fläche von 21 m mal 12 m, dafür ein Vorschlag mit acht nummerierten Schirmen und 234 m² Dachfläche. Oben rechts wechseln Sie zwischen der 3D-Ansicht und dem Grundriss. Der Grundriss ist hilfreich, um Maße und Zwischenräume zu prüfen, die 3D-Ansicht, um den Eindruck vor Ort zu beurteilen.
Die Alternativen helfen beim Abwägen: Manchmal passen weniger, dafür größere Schirme, manchmal mehr kleinere. Welche Variante besser zu Ihrer Nutzung passt, entscheiden Sie, zum Beispiel nach Laufwegen, Zugängen und der Frage, wie viele Tische unter einen Schirm sollen.
Welche Größe Sonnenschirm passt zu Ihrer Fläche?
Als Orientierung: Das Nennmaß, etwa 4×4 m, beschreibt das Schirmdach, nicht die Fläche darunter. Ein quadratischer Schirm mit 4×4 m überspannt 16 m², einer mit 5×5 m 25 m². Wie viele Tische darunter Platz finden, zeigt erst der Bestuhlungsplan. Quadratisch gibt es den IPOMEA Classic bis 5×5 m, den IPOMEA Classic Pro bis 7×7 m und den Tulpenschirm Tulip von 3×3 bis 8×8 m.
Welche Größe sich für Gastronomie und Terrassen bewährt, erklären die Seiten Gastroschirm 4x4 und Gastroschirm 5x5. Im Flächenplaner vergleichen Sie dazu bis zu zwei Alternativen zum ersten Vorschlag.
| Größe | Schirmfläche | IPOMEA Classic | IPOMEA Classic Pro | IPOMEA Tulip |
|---|---|---|---|---|
| 3 × 3 m | 9 m² | ja | ja | ja |
| 4 × 4 m | 16 m² | ja | ja | ja |
| 5 × 5 m | 25 m² | ja | ja | ja |
| 6 × 6 m | 36 m² | nein, quadratisch bis 5×5 m | ja | ja |
Mehrere Sonnenschirme planen: Abstände, Regenrinne und Seitenwände
Stehen mehrere Schirme nebeneinander, kommt es auf die Abstände an. Nach Herstellerangabe zum Classic gilt zwischen den Schirmen ein Sicherheitsabstand von etwa 15 bis 20 cm, sonst scheuern die Speichenenden. Der Achsabstand zweier Schirme mit den Seitenlängen A und B beträgt (A + B) / 2 + 0,2 m, bei zwei Schirmen 4×4 m also 4,2 m. Fundamente, Strom, Steuerung und Wind betrachten Sie bei Gruppen gemeinsam, das beschreibt der Ratgeber Mehrere Großschirme planen.
Im Flächenplaner schalten Sie Regenrinnen und Seitenwände zu und sehen sie im Vorschlag. Die Regenrinne verbindet Schirme nebeneinander, sie nimmt das Wasser temporärer Regenschauer auf und ist nur in Verbindung mit Volant möglich. Dauerregen deckt sie nicht ab, und vor dem Schließen des Schirms wird sie demontiert. Wer eine dauerhaft regenfeste Überdachung braucht, plant stattdessen überlappende Trichterschirme.
Seitenwände schützen die Fläche vor Wind und seitlich einfallendem Regen, sie gibt es nach Projektprüfung für Classic und Classic Pro. Anschlussgeometrie, Gefälle der Rinne und die Verträglichkeit der Bauteile prüfen wir nach Ihrer Anfrage im Projekt.
Vom Vorschlag zum eigenen Schirm: Ausstattung, Farben und Druck übertragen
Gefällt Ihnen der Vorschlag, gestalten Sie einen Schirm der Anlage im 3D-Konfigurator. Je nach Modell sind dort Format, Form, Bespannung, Gestell, Beleuchtung, Druck, Befestigung und Ausstattung einstellbar. Was Sie einmal festlegen, gilt für alle Schirme der Fläche: Zubehör, Farben und gegebenenfalls der Druck. So richten Sie die ganze Anlage in einem Durchgang ein.
Preise erscheinen im Konfigurator nicht, sie nennen wir im Angebot, weil sie von Befestigung, Ausstattung und Projekt abhängen. Ihre Auswahl geht nur dann mit der Anfrage an uns, wenn Sie „Anfrage mit meiner Konfiguration“ wählen. Eine normale Anfrage bleibt ohne Konfiguration, Kontaktdaten und Logodateien werden nicht automatisch übertragen.
Was der Flächenplaner nicht ersetzt
Der Flächenplaner ist eine Orientierungshilfe. Er zeigt, wie Schirme Ihre Fläche überdecken könnten, und ergänzt unsere Beratung. Er ist keine verbindliche Bestellung und keine vollständige technische Unterlage. Windlasten und Fundamente legen wir für Ihr Projekt fest, die Lastwerte gehen an Ihren Tragwerksplaner, und wir stimmen uns mit ihm ab. Für die Frage, welche Befestigung zu Ihrem Boden passt, hilft zusätzlich der Befestigungsberater.
Die Erst- und Zweitberatung sowie die Konzepterstellung mit IPOMEA-Produkten sind kostenlos. In der Ausstellung in Gilching beraten wir Sie nach Terminvereinbarung.
Fazit
Mit dem Flächenplaner geben Sie Breite und Tiefe ein und sehen in 3D, wie sich Ihre Fläche mit Schirmen überdachen lässt, mit Alternativen, Regenrinnen und Seitenwänden. Senden Sie uns Ihre Planung mit der Anfrage oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin, dann prüfen wir Befestigung, Wind und Anschlüsse für Ihren Standort.



