Was ist ein Membrandach?

Ein Membrandach ist ein textiles Dach aus vorgespanntem, beschichtetem Gewebe. Die Membran selbst ist dünn und trägt nur Zug. Erst durch Vorspannung und eine gegensinnig gekrümmte Form wird sie zum tragenden Dach, das Wind, Schnee und Wasser aufnimmt. Das Prinzip heißt Membranarchitektur.

Das Gewebe wird aus Zuschnitten zusammengesetzt, die ihre endgültige Form erst unter Spannung erreichen. Dazu gehören Randseile, Beschläge, Masten und Verankerungen, die die Kräfte ableiten.

Aus welchen Materialien besteht ein Membrandach?

IPOMEA plant Membrandächer mit beschichteten Polyestergeweben, PVC-Stoffen, ETFE-Membranen und PTFE-beschichteten Glasgeweben. Die Wahl bestimmt Lichtdurchlass, Brandverhalten und Haltbarkeit. Brandverhalten, Lebensdauer und Prüfzeugnisse sind je Gewebe projektbezogen nachzuweisen.

Mehr zu den Werkstoffen steht unter PTFE und Glasfaser-Membran.

Wo wird ein Membrandach eingesetzt?

Typische Einsatzorte sind Terrassen, Eingangsbereiche, Spielplätze, Plätze und Höfe, auf denen große Flächen ohne Stützenwald überdacht werden sollen. Ein Membrandach kann fest verspannt sein oder, als aufrollbares Sonnensegel, bei Bedarf geöffnet und geschlossen werden. Das aufrollbare Sonnensegel von IPOMEA heißt IPOMEA Manta; die Fläche darunter bleibt stützenfrei und barrierefrei überdacht.

Als Hersteller plant und liefert IPOMEA feste Segel- und Schirmkonstruktionen, keine Eventzelte oder mobilen Tensostrukturen.

Was gehört zur Planung?

Ein Membrandach ist ein Ingenieurbauwerk. Wind, Schnee und Wasseransammlungen sind statisch zu berücksichtigen, die Anschlusspunkte am Gebäude müssen tragen, und je nach Landesbauordnung kann eine Genehmigung nötig sein. Als Hersteller plant und liefert IPOMEA textile Überdachungen von Entwurf und Statik bis Montage und Wartung. Die Entscheidungsfragen behandelt der Ratgeber zu textiler Architektur.

Siehe auch