Was ist PTFE bei Membranen?
PTFE (Polytetrafluorethylen) ist ein Fluorpolymer mit sehr niedriger Oberflächenspannung. Als Beschichtung auf Glasfasergewebe entsteht daraus ein Membranwerkstoff für dauerhafte Bauwerke. PTFE nimmt kaum Schmutz an, ist chemisch beständig und UV-stabil, deshalb reinigt sich die Oberfläche bei Regen weitgehend selbst.
Das beschichtete Gewebe ist hell, reflektiert viel Strahlung und lässt je nach Typ diffuses Tageslicht durch. Es eignet sich für Dächer, die das ganze Jahr stehen, etwa über Plätzen, Eingängen und Haltestellen. Nach IPOMEA-Planungswerten bleibt die Oberfläche lange sauber; ob die Beschichtung dauerhaft unversehrt ist, zeigt die Sichtprüfung.
Welche Grenzen hat PTFE-Glasgewebe?
PTFE-Glasgewebe ist steif und verträgt keine scharfen Knicke. Es lässt sich deshalb weder aufrollen noch wiederholt falten und taugt nicht für Schirme oder Segel mit Öffnungsmechanik. Die Verarbeitung erfolgt durch Verschweißen und verlangt Fachbetriebe. Die Materialwahl gehört in die Konzeptphase, weil sie Details, Zuschnitt und Montage bestimmt. Wer ein bewegliches System wünscht, etwa einen schließbaren Schirm oder ein aufrollbares Sonnensegel, plant mit beschichtetem Polyester statt mit PTFE-Glas.
PTFE oder PVC-Polyester: Wann welches Gewebe?
Gegenüber PVC-Polyester ist PTFE-Glas in Material und Verarbeitung aufwendiger, dafür nach unseren Planungswerten haltbarer und schmutzabweisender. PVC-Polyester ist flexibler, leichter zu verarbeiten und lässt sich in beweglichen Systemen einsetzen. Die Wahl hängt von Lebensdauer, Budget, Lichtbedarf und Systemtyp ab.
IPOMEA plant auch mit PTFE-beschichteten Glasgeweben. Werte zu Brandverhalten, Lichtdurchlass und Lebensdauer stehen je Gewebetyp im Datenblatt, verlangen Sie die Prüfzeugnisse für den konkreten Typ. Im Betrieb gehört eine jährliche Sichtprüfung der Beschichtung zur Wartung.
