Was ist Acryl als Schirmstoff?

Acryl ist ein Gewebe aus Polyacrylfasern, bei dem das Pigment schon der Spinnlösung zugesetzt wird; man nennt das spinndüsengefärbt. Die Farbe sitzt dadurch in der Faser, sie bleicht in der Sonne deutlich langsamer aus als aufgetragene Farbe. Das Gewebe fühlt sich textil an und hat keine dichte Beschichtung.

Welche Werte hat der Acrylstoff der IPOMEA Classic Schirme?

Der Acrylstoff der Mittelmastschirme IPOMEA Classic besteht laut IPOMEA-Planungswerten aus 100 % Polyacryl und wiegt rund 300 g/m². Die Wassersäule liegt bei 370 mm. Der UPF hängt von der Farbe ab: 80 bei den meisten Farben, 60 bei Hellgrau und Natur, 40 bei Weiß und Elfenbein, geprüft nach UV-Standard 801. Von den 70 Farben und Designs der Stoffkollektion sind 40 aus Acryl.

Wie verhält sich Acryl bei Regen?

Acryl ist wasserabweisend imprägniert und hält temporäre Regenschauer ab, ist aber nicht wasserdicht. Bei Dauerregen kann Feuchtigkeit durchtreten, und ein nass aufgespannter Schirm muss anschließend trocknen. Wo Regen im Betrieb zur Regel gehört, bieten Polyester oder PVC mit höherer Wassersäule mehr Reserve; Näheres steht im Ratgeber zu wasserdichten Sonnenschirmen.

Wann ist Acryl die richtige Wahl?

Acryl passt dort, wo Farbtiefe und Haptik zählen, etwa auf Hotelterrassen und in der gehobenen Gastronomie. Gereinigt wird mit weicher Bürste und Reiniger; ein Dampfstrahler darf höchstens 30 °C, 30 bar und 30 cm Düsenabstand haben. Brandschutz nach A oder B1 ist bei Acryl nur auf Anfrage möglich. Verlangt die Behörde B1, ist PVC der Standardstoff. Einen Gesamtvergleich der drei Stoffarten finden Sie im Ratgeber zum Stoffvergleich.

Siehe auch