Was ist ein Seitenbehang?
Ein Seitenbehang, auch Seitenwand genannt, ist eine Stoffwand, die vom Schirmdach herabhängt. Er macht aus dem Schirm einen teilweise geschlossenen Raum und hält Zugluft, Schlagregen und Blicke ab. In der Gastronomie verlängert das die Nutzungszeit im Frühjahr und Herbst.
Welche Varianten gibt es?
Für die Mittelmastschirme IPOMEA Classic und Classic Pro sind Seitenbehänge aus Polyester nach Projektprüfung erhältlich: ohne Fenster, mit durchgehendem Lichtband, mit Fenster über eine Seite oder pro Segment, auch mit Bogen, und mit aufrollbarer Tür. Die Variante mit Bogenfenster über eine Dachseite gibt es nicht für den Classic Pro. Die Höhe entspricht der Durchgangshöhe ohne Volant, befestigt wird mit einem Halter je Speiche; mit Volant wird der Seitenbehang wegen der Zugluft empfohlen.
Welche Folgen hat ein Seitenbehang für Wind und Statik?
Der Seitenbehang ist eine große senkrechte Fläche, die Wind auffängt, und erhöht die Last auf Mast und Befestigung, vor allem bei mehreren geschlossenen Seiten. Windangaben gelten oft nur ohne Seitenbehang, fragen Sie deshalb nach der Konfiguration. Bei Wind werden die Wände abgenommen, aufgerollt oder geöffnet und der Schirm geschlossen.
Was ist bei Betrieb und Brandschutz zu beachten?
Verlangt das Projekt B1, prüfen Sie Material und Einstufung der Seitenwand gesondert, siehe B1 schwer entflammbar. Fenster erfordern Pflege, und Wände sollten trocken eingelagert werden, sonst bilden sich Stockflecken. Eine geschlossene Seitenwand darf keinen Rettungsweg versperren. Hinweise zur Planung in der Gastronomie gibt der Ratgeber zu Seitenwänden.
