Was ist Hochdruck-Vernebelung?

Die Hochdruck-Vernebelung ist ein Verfahren, bei dem eine Pumpe Wasser mit hohem Druck durch Düsen mit sehr kleinen Öffnungen presst. Das Wasser zerfällt dabei in Tröpfchen im Mikrometerbereich. Sie sind so klein, dass sie in der Luft verdunsten, bevor sie Flächen benetzen, und dabei der Umgebung Wärme entziehen. Je feiner der Nebel, desto trockener bleiben Möbel und Gäste; grobe Tropfen benetzen sie. Betriebsdruck und Düsengröße werden je System festgelegt.

Woraus besteht die Technik und wie wird sie gewartet?

Eine Hochdruck-Anlage besteht aus Wasseranschluss, Filter, Hochdruckpumpe, Leitungen und Düsen. Die Düsen sind klein und verstopfen, wenn das Wasser Kalk oder Partikel enthält. Eine Filtration, bei hartem Wasser auch eine Enthärtung, gehört deshalb zum System. Reinigen oder tauschen Sie die Düsen regelmäßig. Weiße Ablagerungen auf Möbeln und Dach deuten auf zu hartes Wasser hin.

Bei Frost muss das System entleert werden, damit Leitungen und Pumpe nicht platzen. Stehendes Wasser ist zudem ein hygienisches Risiko, siehe Legionellen-Prophylaxe.

Was ist beim Einbau am Schirm zu beachten?

Am Schirm lassen sich Leitungen im Mast und am Gestell führen, die Düsen sitzen am Dachrand oder in einem Ring. Das System braucht Wasser, Strom für die Pumpe und einen Ablauf oder eine Fläche, die Restwasser aufnimmt. Die Pumpe muss für die Wartung zugänglich bleiben; auf Dachterrassen ist der Ablauf mit der Gebäudeentwässerung abzustimmen. Die Bespannung wird feucht und muss wieder trocknen können.

Eine Steuerung mit Temperatur- und Feuchtesensor sorgt dafür, dass die Nebeltechnik nur läuft, wenn sie wirkt. Wirkung und Einsatzorte erläutert der Eintrag zur Nebelkühlung, Messwerte für IPOMEA-Systeme liegen nicht vor.

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