Was ist die Beaufort-Skala?

Der Deutsche Wetterdienst ordnet den Stufen Geschwindigkeiten in km/h zu: Stufe 4 reicht von 20 bis 28, Stufe 5 von 29 bis 38, Stufe 6 von 39 bis 49 und Stufe 7 von 50 bis 61 km/h. Stufe 8 umfasst 62 bis 74, Stufe 9 75 bis 88, Stufe 10 89 bis 102 und Stufe 11 103 bis 117 km/h; ab 118 km/h gilt Stufe 12. In m/s sind es für Stufe 6 etwa 10,8 bis 13,8, für Stufe 7 etwa 13,9 bis 17,1 und für Stufe 8 etwa 17,2 bis 20,7 m/s.

Warum reicht die Beaufort-Zahl für Schirme nicht aus?

Die Stufen beschreiben den Mittelwert über zehn Minuten in zehn Metern Höhe über freiem Gelände. Böen sind kürzer und deutlich stärker, wer nur auf die Beaufort-Zahl schaut, unterschätzt die Spitzenlast. Zwischen Gebäuden oder auf einem Dach verwirbelt die Strömung zusätzlich.

Für den Betrieb sind deshalb die Böengeschwindigkeiten in der Wetterwarnung aussagekräftiger als die Beaufort-Stufe.

Wie lesen Sie Windangaben in Beaufort?

Windgrenzen werden in km/h oder Beaufort angegeben, und beides gilt nur für die genannte Größe, Ausführung und Befestigung. Ein Beispiel: Bodenschraubanker mit Hülsen-Oberteil sind für Windstärke 4 berechnet, also für 20 bis 28 km/h im Mittel. Das ist ein Wert für den normalen Betrieb, kein Nachweis für Sturm.

Übertragen Sie eine Stufe nie auf andere Größen oder Konfigurationen. Formulieren Sie Betriebsregeln so, dass sie ohne Messgerät funktionieren: bei Wetterwarnung oder aufkommendem Wind schließen, bei Betriebsschluss immer schließen. Ein Windwächter unterstützt diese Regeln. Weitere Einordnung bietet der Ratgeber „Sonnenschirm windfest“.

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