Welche Formen und Größen gibt es bei IPOMEA Classic und Classic Pro?

Die Spannen stammen aus dem Standardprogramm. Zwischenmaße und Sondergrößen sind auf Anfrage möglich; alle Maße sind Circa-Maße mit ±5 % Toleranz. Bei IPOMEA Classic gibt es außerdem sechs exzentrische Größen, deren Mast seitlich versetzt statt in der Mitte steht.

FormClassicClassic Pro
RundØ 2,5 bis 6,0 mØ 4,0 bis 10,0 m
Quadratisch2,5 bis 5,0 m3,0 bis 7,0 m
Rechteckig2,0 × 3,0 bis 4,5 × 5,5 m3,0 × 4,0 bis 7,0 × 8,0 m

Wie unterscheiden sich die Flächen von rund und quadratisch?

Ein runder Schirm mit Ø 5 m und ein quadratischer mit 5 × 5 m haben dieselbe Maßzahl, aber nicht dieselbe Fläche. Ein Dach mit Speichen bildet ein Vieleck, keinen Kreis.

Der runde 8-Teiler deckt rund 71 Prozent der Fläche des Quadrats mit gleicher Seitenlänge ab. Der 12-Teiler liegt mit 75 Prozent höher, weil mehr Speichen den Kreis besser annähern. Ein idealer Kreis käme auf 79 Prozent. Planen Sie deshalb mit der beschatteten Fläche des gewählten Modells.

NennmaßRund (beschattete Fläche)Quadratisch (beschattete Fläche)Anteil rund zu quadratisch
4,0 m11,3 m² (8-Teiler)16 m²71 %
5,0 m17,7 m² (8-Teiler)25 m²71 %
6,0 m25,5 m² (8-Teiler), 27 m² (12-Teiler)36 m² (Classic Pro)71 % beziehungsweise 75 %

Wann passt ein quadratischer Schirm?

Quadratische Schirme lassen sich ohne Lücken zu Reihen und Rastern anordnen und passen zu rechteckigen Terrassen. Sie überdecken die ganze Fläche des Quadrats bis in die Ecken. Bei großen Formaten ist die Zahl der Schirme geringer, aber jeder Schirm braucht ein stärkeres Fundament. Classic Pro gibt es quadratisch bis 7 × 7 m (49 m²); 8 × 8 m ist nur als Projektmaß nach Prüfung möglich.

Wann passt ein runder Schirm?

Ein runder Schirm wirkt freier und passt zu freien Plätzen, Innenhöfen und runden Tischgruppen. Der Mast steht in der Mitte, und der Schatten wandert gleichmäßig um den Mast. In einer Reihe bleiben zwischen den Dächern Zwischenräume, durch die Sonne und Regen fallen. Dafür bietet IPOMEA Classic Pro die größten Schirme: rund bis Ø 10 m mit 75 m², mehr als das größte quadratische Standardformat mit 49 m².

Wann passen rechteckige und exzentrische Schirme?

Rechteckige Schirme sind die Lösung für lange, schmale Flächen, etwa an Fassaden und Gehwegen. Sie decken eine Tischreihe mit einem Mast ab. Classic reicht bis 4,5 × 5,5 m, Classic Pro bis 7 × 8 m (56 m²). Bei sehr langen Formaten wirkt der Wind über einen größeren Hebel auf den Mast, die Befestigung ist deshalb mitzuplanen.

Exzentrische Schirme stehen mit dem Mast seitlich versetzt. Sie kommen in Frage, wenn der Mast am Rand der Fläche stehen soll, etwa neben einer Wand oder Brüstung; die Eignung klären wir im Projekt. Bei Classic gibt es sechs exzentrische Größen von 1,5 × 3,0 bis 3,5 × 3,5 m.

Rechenbeispiel: Eine Terrasse mit 12 × 8 m beschatten

Annahme: Sie wollen eine rechteckige Terrasse von 12 × 8 m, also 96 m², verschatten. Sechs quadratische Schirme mit 4 × 4 m in zwei Reihen zu je drei decken 6 × 16 m² = 96 m² lückenlos ab. Das sind sechs Masten und sechs Fundamente.

Mit runden Schirmen Ø 4,0 m (11,3 m²) kämen Sie mit sechs Schirmen nur auf 67,8 m²; für 96 m² bräuchten Sie neun Schirme mit zusammen 101,7 m². Das sind neun Masten und neun Fundamente, und zwischen den Dächern blieben Lücken. Das Beispiel zeigt die Tendenz, den genauen Vergleich legt die Planung am Grundriss fest.

Welche Form passt zu welcher Aufgabe?

Die Wahl folgt dem Grundriss und den Tischen, nicht dem Geschmack allein. Auch das Wasser spielt mit: Eine Regenrinne ist nur mit Volant möglich, und der Verlauf der Dachkanten bestimmt, wo das Wasser zwischen den Schirmen abläuft.

  • Quadratische Terrasse oder Raster: quadratische Schirme
  • Freier Platz, runde Tische: runde Schirme
  • Schmale Fläche an der Fassade: rechteckige Schirme
  • Mast soll an die Wand oder Brüstung: exzentrische Schirme
  • Größere Formate erfordern größere Fundamente und Wind- und Statikprüfung

Fazit

Wählen Sie die Form nach Ihrem Grundriss: Raster verlangt Quadrate, freie Plätze vertragen Kreise, schmale Streifen brauchen Rechtecke. Vergleichen Sie die beschattete Fläche, nicht das Nennmaß, und planen Sie Fundament und Wind für das größte Format mit.