Wie funktioniert ein Teleskophub?

Ein Teleskophub ist eine Mechanik im Schirmmast, die das Dach beim Schließen am Mast nach oben schiebt, statt es nach unten zu klappen. Dabei legen sich die Speichen zusammen, und das geschlossene Dach hängt als schlankes Paket oben am Mast. Tische und Stühle können stehen bleiben, der Schirm bleibt über der Möblierung.

Bei IPOMEA Classic und Classic Pro bewegt ein kugelgelagertes Kegelradgetriebe im Mast den Schirm, ein selbstspannendes Teleskop-Federsystem strafft die Bespannung. Classic wird mit abnehmbarer Handkurbel aus Edelstahl bedient, Classic Pro zusätzlich per Akkuschrauber über einen 6-Kant-Einsatz; beide gibt es optional mit Rohrmotor.

Wofür braucht man den Teleskophub im Gastrobetrieb?

Der Teleskophub spart den Aufwand, bei plötzlichem Regen oder auffrischendem Wind Möbel wegzuräumen: Der Schirm wird geschlossen, Tische und Stühle bleiben, wo sie sind. Das Gegenstück ist der Schirm, der nach unten schließt wie ein Regenschirm. Er braucht keinen Teleskopmast, schließt aber auf Höhe der Möbel und der Köpfe.

Bei IPOMEA schließen Classic und Classic Pro nach oben, Classic Eco nach unten. Die Abwägung für den Gastrobetrieb beschreibt der Ratgeber zum Teleskopschirm in der Gastronomie.

Worauf achten Sie bei Planung und Wartung?

Entscheidend ist die Bodenfreiheit des geschlossenen Dachs, also die Höhe der Unterkante des zusammengelegten Pakets über dem Boden. Sie nimmt mit der Schirmgröße ab, weil längere Speichen tiefer hängen. Über einer Theke, Brüstung oder Fassadenkante braucht der Schirm ausreichend Freiraum, gegebenenfalls einen höheren Mast. Außerdem muss der Hubraum frei bleiben: Leuchten, Markisen und Äste dürfen den Weg nicht blockieren.

Der Hub ist eine bewegte Baugruppe, die Schmutz und Feuchte aushalten muss. Lassen Sie ihn im Rahmen der Wartung prüfen, besonders vor der Saison, und lassen Sie ihn nicht mit Gewalt gegen Widerstand laufen. Bei motorischem Antrieb klären Sie, wie der Schirm bei Stromausfall bedient wird.

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