Hitzeschutz mit Beschattung und Kühlung

Der Leitfaden öffnet den Schwerpunkt Hitzeschutz für alle investiven Maßnahmen, die Hitzebelastung und Mikroklima verbessern. Dazu zählen grüne und blaue Infrastruktur ebenso wie passive, klimafreundliche Beschattung und Kühlung. Ein Antrag kann Teilprojekte an mehreren Standorten bündeln, und in der Bewertung zählt, dass nicht nur ohnehin privilegierte Gruppen profitieren.

Der zweite Schwerpunkt, Wassermanagement, reicht von Wasserrückhalt und Entsiegelung bis zur stärkeren Nutzung von Regenwasser. Die fachliche Zulässigkeit einzelner Maßnahmen prüft eine Expertenjury.

Einreichung im Herbst abgeschlossen

Der Einreichzeitraum lief vom 28. Juli 2026, 16:00 Uhr, bis zum 15. September 2026, 12:00 Uhr; auf der Aufrufseite des Fonds steht der Status Abgeschlossen. Einreichen konnten bestehende KLAR!- und KEM-Regionen ab der Umsetzungsphase, je Region und Programm ein Antrag, begünstigt sind die Gemeinden der Region. Das Verfahren war einstufig angelegt, damit der Aufwand für die Regionen gering bleibt.

Mittel und Auswahl

Das Programm verfügt über rund 2 Mio. Euro, aufgeteilt in je 1 Mio. Euro für KEM und KLAR!. Pro Region stehen bis zu 40.000 Euro des Fonds bereit, die Region bringt mindestens 25 Prozent Eigenmittel ein.

Nach der formalen Prüfung durch die Abwicklungsstelle bewertet eine externe Fachjury die Anträge, über die Genehmigung entscheidet das Präsidium des Fonds nach dem verfügbaren Budget. Nach Abschluss stellen die Regionen einen Kurzbericht für die Programmwebsite bereit, sodass gelungene Hitzeschutz-Projekte öffentlich sichtbar werden.

Fazit

KLAR! Invest 2026 hat Hitzeschutz mit passiver Beschattung und Kühlung erstmals als gemeinsamen Aufruf in die Gemeinden der Modellregionen gebracht.