Gesuche aus der ganzen Schweiz

Das Programm richtet sich an Kantone, Regionen, Städte und Gemeinden, Verbände, Unternehmen und Vereine in der Schweiz. Die Gesuche laufen elektronisch über das System CORE; die Registrierung ist laufend möglich. Unterstützt werden Planung und Umsetzung erprobter Massnahmen sowie vorbereitende Arbeiten wie Risikoanalysen und Hitzeaktionspläne.

Die Bilanz der ersten Runden spricht für das Programm: 2025 wurden 38 Projekte mit CHF 3,4 Mio. unterstützt, in der zweiten Runde 2026 waren es laut BAFU 44 Projekte mit rund CHF 8 Mio. in 13 Kantonen. Die Themen reichen von Begrünung und Entsiegelung über Wassermanagement bis zur Schwammstadt.

Beschattung öffentlicher Räume als Beispiel

Die Orientierungshilfe (Version 2.0, Januar 2026) nennt als Beispiel einer förderungswürdigen Massnahme die Beschattung öffentlicher Räume wie Haltestellen und Aufenthaltsbereiche, etwa mit Sonnensegeln oder Sonnenschirmen, begrüntem Rankwerk und Pergolen; mobile und temporäre Lösungen sind eingeschlossen. Die Quelle zeigt damit die Bandbreite denkbarer Beschattung, ohne eine Aussage zu einzelnen Lösungen oder Produkten zu treffen.

Die Höhe richtet sich nach Nutzen und Wirkung: Das Schema sieht 25 Prozent für indirekte Massnahmen vor, 30 Prozent für die Planung und 40 Prozent für die Umsetzung direkter Massnahmen, jeweils plus 10 Prozent bei Beitrag zu mehreren Herausforderungen.

Ausblick auf das nächste Fenster

Laut BAFU soll das nächste Eingabefenster voraussichtlich im Januar 2027 öffnen; die genauen Angaben werden ab Herbst 2026 veröffentlicht. Als Regelfall nennt die Mitteilung den 1. Februar bis 31. März eines Jahres, mit einer informellen Vorprüfung bis 27. Februar.

Fazit

Adapt+ verbindet einen jährlichen Eingabetermin mit Bundeshilfe bis 50 Prozent für Hitzeanpassung im öffentlichen Raum.