Ein Konzept, elf unterschiedliche Außengelände

Laut Meldung vom 4. September 2026 wurde an jedem Standort einzeln geprüft, wo Schatten fehlt. Die Stadt bezog dafür eine Architektin ein und griff die Wünsche der Einrichtungen auf.

Entstanden ist eine Mischung aus Sonnensegeln, Markisen, Pergolen und verschiedenen Sonnenschirmen, die zum jeweiligen Gelände passt. Auch Fluchtwege und die vorgeschriebenen Fallräume um Spielgeräte flossen in die Planung ein.

Finanzierung und Einordnung

Der Sonnenschutz kostete rund 450.000 Euro; 250.000 Euro davon trägt KIPKI. Er ist eines von neun Teilprojekten, die die Stadt mit dem Programm umsetzt, und wird von der Klimaschutzmanagerin koordiniert.

Nach Worten des Beigeordneten Ralf Seemann verbessern sich damit ganz konkret die Bedingungen auf den Außengeländen (NR-Kurier, 04.09.2026).

Warum das Beispiel überzeugt

Neuwied zeigt, dass sich ein kommunales Klimaprogramm für Schatten in der Breite einsetzen lässt: ein Träger, elf Kitas, eine abgestimmte Lösung je Standort. Kinder können die Außenbereiche so auch an heißen, sonnigen Tagen nutzen.

Nach Aussage der Klimaschutzmanagerin gibt es bei elf Kitas mit so unterschiedlichen Außengeländen keine Einheitslösung. Deshalb wurde jeder Standort für sich betrachtet und der Schatten dort ergänzt, wo er gebraucht wird.

Fazit

Mit KIPKI-Mitteln hat Neuwied gezeigt, wie ein Träger alle seine Kita-Außengelände in einem Zug beschattet.