Dresden: zwei Standorte, ein Sommer, klare Zahlen
Die Landeshauptstadt hat die Bilanz ihres Pilotprojekts am 16.09.2026 veröffentlicht. An der Seestraße in der Altstadt lösten Passanten den Sprühnebel etwa 32.000 Mal aus, am Jorge-Gomondai-Platz in der Neustadt etwa 36.000 Mal. Trinkwasser wurde in der Neustadt rund 88.000 Mal und in der Altstadt mehr als 89.000 Mal gezapft.
Mehr als 700 Personen haben sich an der begleitenden Umfrage beteiligt. Auf dieser Grundlage und mit den Erfahrungen aus dem Betrieb erarbeitet die Stadt eine Empfehlung, anschließend soll über eine Fortführung im kommenden Jahr entschieden werden.
Weitere Städte im Sommer 2026
Wien hat nach Angaben von ORF Wien (05.08.2026) 100 mobile Nebelstelen auf Hydranten im Einsatz, die ab 30 Grad laufen. In Hameln stehen zwei Nebelanlagen in der Innenstadt, die jüngere wurde nach einer dpa-Meldung vom 16.07.2026 kürzlich aufgestellt. Villingen-Schwenningen hat laut Schwarzwälder Bote (19.06.2026) vier Nebelduschen an Plätzen in Villingen und Schwenningen wieder in Betrieb genommen.
Was die Beispiele verbindet
Die Angebote gelten als Baustein im Hitzeschutz der jeweiligen Stadt: Dresden ordnet sein Pilotprojekt in den Hitzeaktionsplan ein, Hameln spricht von einem Teil der Klimaanpassung. Der Niedersächsische Städtetag sieht in der Technik eine Möglichkeit, Lücken im Hitzeschutz zu schließen, wo für Bäume oder Wasserflächen der Platz fehlt.
Fazit
Die Beispiele aus Dresden, Wien, Hameln und Villingen-Schwenningen zeigen, dass Sprühnebel im Sommer 2026 an vielen Orten als schneller Baustein neben Schatten und Trinkwasser eingesetzt wird.

