Zwei Standorte, ein Knopf
Die Lanzen stehen beim Bad zur Sonne in der Feuerbachgasse und in der Schmiedgasse auf Höhe des Amtshauses. Sie werden nur aktiv, wenn Passantinnen und Passanten den Knopf drücken. Für die Montage nutzt die Stadt bereits vorhandene Unterflurhydranten, aufwendige neue Infrastruktur entfällt.
Wasserverbrauch und Finanzierung
Die Holding Graz rechnet an den beiden Teststandorten mit 15 bis 20 Kubikmetern Wasser je Lanze und Jahr. Das liege unter dem Verbrauch eines Grazer Trinkbrunnens. Nach dem aktuellen Wasserpreis ergibt das laut Inside Graz rund 42 bis 56 Euro je Lanze. Die Holding Graz Wasserwirtschaft finanziert das Pilotprojekt und übernimmt vorerst Betreuung und Wartung.
Vorbild Wien, Auswertung in Graz
Als Vorbild dient Wien mit den Sommerspritzern. Graz will die Wirkung unter eigenen Bedingungen prüfen und nach der Testphase entscheiden, ob weitere Standorte infrage kommen. Die Vizebürgermeisterin ordnet die Lanzen als einfache und kostengünstige Ergänzung für besonders heiße Tage ein: Den größten Beitrag zur Abkühlung leisten nach ihrer Aussage weiterhin Bäume und Grünflächen.
Fazit
Graz zeigt mit zwei Lanzen am Hydranten, wie sich ein Sprühnebel-Angebot mit geringem Aufwand und klar bezifferbarem Wasserverbrauch erproben lässt.

