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Großschirm-Lexikon: Fachbegriffe für Gastronomie und Planer

vor 11 Minuten
12 Min. Lesezeit

Das Großschirm-Lexikon erklärt 30 Fachbegriffe rund um gewerbliche Großschirme, von Ampelschirm bis Windwächter. Jeder Eintrag beginnt mit einer Definition in einem Satz, nennt die wichtigsten Zahlen mit Einheit und verweist auf den ausführlichen Beitrag. Es richtet sich an Gastronomen, Hoteliers, Kommunen, Architekten und Planer, die ein Angebot lesen, eine Ausschreibung vorbereiten oder Schirme vergleichen. Die Angaben beziehen sich auf unsere Baureihen IPOMEA eco, classic, classic pro und tulip. Haben Sie eine Frage zu Ihrer Fläche, schreiben Sie uns: Angebot anfordern.


In einem Angebot für eine Hotelterrasse steht: Bodenhülse mit Klappscharnier, IPOTex-PVC, B1, Regenrinne freitragend. Wer täglich mit Schirmen arbeitet, liest das wie einen Satz. Alle anderen finden die Begriffe hier in alphabetischer Reihenfolge. Wie Sie Größe, Stoff und Befestigung für Ihren Betrieb auswählen, beschreibt unser Kaufberater für die Gastronomie.


Auf einen Blick

  • Großschirme von IPOMEA gibt es in über 150 Größen: quadratisch bis 7 × 7 m, rund bis ø 10 m und rechteckig bis 7 × 8 m.

  • Die drei Bespannungen heißen IPOTex-Poly mit 230 g/m², IPOTex-Acryl mit 300 g/m² und IPOTex-PVC mit 480 g/m²; schwer entflammbar nach DIN 4102-1 (B1) ist nur IPOTex-PVC.

  • Jeder IPOMEA classic und classic pro mit LED-Leisten, Heizstrahlern oder Rohrmotor braucht eine Befestigung mit Klappscharnier.

  • IPOMEA GmbH aus Gilching bei München plant und liefert Großschirme mit Befestigung, Regenrinnen, Seitenwänden, Licht und Heizung für Gastronomie, Hotellerie und Kommunen.


Grüner Großschirm mit Mittelmast, Streben und Tragarmen, dahinter zwei gelbe Schirme auf einem Hof mit Holzhütte
Mast, Streben, Tragarme und Bespannung: die Bauteile eines Mittelmastschirms auf einen Blick.

A bis D

Ampelschirm

Ein Ampelschirm ist ein Sonnenschirm, dessen Mast seitlich neben dem Schirmdach steht und das Dach an einem Ausleger trägt. Unter dem Dach steht kein Mast, dafür wirkt der Wind über einen langen Hebel. Freitragende Ampelschirme werden meist nur bis rund 4 m Kantenlänge oder Durchmesser angeboten. Für die Gastronomie setzen wir zwei Bauformen ein: den IPOMEA classic exzentrisch in sechs Größen von 1,5 × 3 m bis 3,5 × 3,5 m, dessen Mast unter dem Dach nahe der Kante steht, und für größere Flächen den Mittelmastschirm. Den Vergleich zeigt der Beitrag Großer Ampelschirm für die Gastronomie.


B1 (schwer entflammbar)

B1 ist die Baustoffklasse „schwer entflammbar“ nach der deutschen Norm DIN 4102-1. Von unseren Bespannungen erreicht sie nur IPOTex-PVC mit 480 g/m², und zwar als unbedruckter Stoff. IPOTex-Poly und IPOTex-Acryl haben keine B1-Einstufung, und Seitenwände fertigen wir immer aus IPOTex-Poly. Verlangt wird B1 oft von öffentlichen Auftraggebern, auf Veranstaltungsflächen und in Innenräumen. Fragen Sie deshalb vor der Bestellung bei Ihrer Behörde nach, welche Klasse für Ihre Fläche gilt. Mehr dazu im Beitrag Windfeste Großschirme für öffentliche Plätze und Kommunen.


Beaufort

Beaufort, kurz Bft, ist die Skala, auf der die Windstärke in Stufen bis 12 angegeben wird. Für die Planung zählen die oberen Stufen: Windstärke 8 reicht bis 74 km/h, Windstärke 9 bis 88 km/h, Windstärke 10 bis 102 km/h und Windstärke 11 bis 117 km/h, ab 118 km/h gilt Windstärke 12. Wir nennen Windwerte nach Möglichkeit in km/h, weil sie sich so direkt mit einer Wetterwarnung vergleichen lassen. Für einige Schirmgrößen liegt die Berechnung nur als Beaufort-Stufe vor. Die Werte je Größe stehen im Beitrag Windfester Sonnenschirm für Terrasse und Gastronomie.


Bodenhülse

Eine Bodenhülse ist die einbetonierte Aufnahme im Fundament, in die der Schirmmast eingesetzt wird. Sie ist die feste Befestigung für Großschirme. Beim IPOMEA classic in quadratischer Form misst das Fundament je nach Schirmgröße 40 × 40 cm bis 90 × 90 cm bei 60 cm Tiefe. Wird der Schirm abgenommen, verschließt eine Abdeckscheibe die Hülse bodenbündig; sie gehört zum Lieferumfang. Standard ist die Bodenhülse mit Klappscharnier, durch die auch das Stromkabel unterirdisch zum Schirm läuft. Maße, Einbau und Alternativen beschreibt der Beitrag Bodenhülse einbetonieren: Fundament für Gastro-Sonnenschirme.


Durchgangshöhe

Die Durchgangshöhe ist der Abstand zwischen dem Boden und dem tiefsten Punkt des aufgespannten Schirms. Der IPOMEA classic hat in allen quadratischen Größen 2,37 m, gemessen an der Unterkante der Tragarme ohne Volant; mit Volant sind es beim Format 3 × 3 m 2,12 m. Verlangt eine Stadt mehr lichte Höhe, fertigen wir den Mast bis zu 50 cm länger. Die Maße gelten für die Bodenhülse, im Standrahmen und auf Standplatten steht der Schirm 1,5 bis 24,5 cm höher. Ein Beispiel mit allen Höhen zeigt der Beitrag Sonnenschirm 3 × 3 m für Gastronomie, Café und Gehweg.


G bis K

Gastroschirm

Ein Gastroschirm ist ein Großschirm, der für den täglichen Betrieb auf Terrassen, in Biergärten und vor Hotels gebaut ist. Vom Gartenschirm unterscheidet er sich durch Mast, Tragarme und Befestigung: Der IPOMEA classic hat einen Mast aus Aluminium mit 76 mm Durchmesser und 3 mm Wandstärke, der IPOMEA classic pro einen mit 100 mm und 5 mm. Dazu kommt Ausstattung, die den Platz länger nutzbar hält, also Regenrinnen zwischen den Schirmen, Seitenwände, LED-Leisten und Heizstrahler. Den classic pro empfehlen wir für exponierte Lagen, Dauerbetrieb und den öffentlichen Raum. Alle Ausführungen zeigt die Seite Gastroschirme.


Großschirm

Ein Großschirm ist ein gewerblicher Sonnenschirm, der mit einem einzigen Mast eine ganze Sitzgruppe oder Teilfläche überdacht und fest im Boden oder in einem beschwerten Ständer steht. Wir liefern Großschirme in über 150 Größen: quadratisch bis 7 × 7 m, rund bis ø 10 m und rechteckig bis 7 × 8 m. Ein Schirm mit 5 × 5 m beschattet 25 m², einer mit 7 × 7 m 49 m². Die Baureihen heißen IPOMEA eco, classic, classic pro und tulip und unterscheiden sich in Mast, Tragarmen und Größenbereich. Welche Größe zu welcher Fläche passt, zeigt der Beitrag Große Sonnenschirme 4 × 4 und 5 × 5 m für die Gastronomie.


Heizstrahler am Schirm

Ein Heizstrahler am Schirm ist ein Infrarotstrahler, der unter dem Schirmdach montiert ist und die Plätze darunter wärmt. Jeder Strahler hat 1.400 Watt. Ein Schirm mit Heizstrahlern ist für 400 V ausgelegt; ohne Starkstrom versorgt eine Verdrahtung auf zwei Stromkreisen höchstens vier Heizstrahler und sechs LED-Leisten. Ein Wiedereinschaltschutz verhindert, dass die Strahler bei geschlossenem Schirm laufen. Heizstrahler gibt es für den IPOMEA classic und classic pro, nicht für den Trichterschirm IPOMEA tulip. Angeschlossen wird über eine Befestigung mit Klappscharnier, und zwar durch eine Elektrofachkraft. Mehr auf der Seite Sonnenschirm mit Heizung.


IPOTex-Acryl

IPOTex-Acryl ist unsere Bespannung aus 100 % spinndüsengefärbtem Polyacryl mit 300 g/m². Die Farbe liegt in der Faser, die Farbechtheit erreicht mindestens Note 7 von 8. Der UV-Schutz beträgt je nach Farbton UPF 40 bis 80. Die Wassersäule liegt mit 370 mm unter der von Poly und PVC. Bei guter Pflege hält die Bespannung 10 bis 15 Jahre. Wir empfehlen IPOTex-Acryl Betrieben, denen Farbe und Oberfläche wichtig sind; ein Logo drucken wir im Siebdruck auf Schirmdach oder Volant. Farben und Muster finden Sie auf der Seite Stoffe für Sonnenschirme.


IPOTex-Poly

IPOTex-Poly ist die Standardbespannung unserer Schirme, ein Gewebe aus 81 % Polyester und 19 % Polyacryl mit 230 g/m². Die Wassersäule liegt über 1.000 mm, der UV-Schutz bei UPF 80 und die Farbechtheit bei mindestens Note 7 von 8. Aus IPOTex-Poly fertigen wir auch alle Seitenwände, Regenrinnen gibt es in Poly und in PVC. Der Stoff ist die richtige Wahl, wenn die Bespannung vor allem Sonne und Regen abhalten soll. Als schwer entflammbar ist er nicht eingestuft. Wann sich ein neuer Bezug lohnt und wie der Wechsel abläuft, steht im Beitrag Sonnenschirm neu bespannen.


IPOTex-PVC

IPOTex-PVC ist unsere schwerste Bespannung mit 480 g/m² und die einzige, die als schwer entflammbar nach DIN 4102-1 (B1) eingestuft ist. Die Wassersäule liegt über 1.000 mm, der UV-Schutz bei UPF 80. Die Oberfläche ist robust und lässt sich abwischen, die Bespannung ist auf bis zu 20 Jahre Nutzung ausgelegt. Wir empfehlen IPOTex-PVC für Städte und Gemeinden, für öffentliche Plätze und überall, wo eine Behörde B1 verlangt. Die Einstufung gilt für den unbedruckten Stoff. Auch Regenrinnen gibt es in diesem Material. Was das für Veranstaltungen bedeutet, beschreibt der Beitrag Eventfläche überdachen mit Großschirmen.


Klappscharnier

Ein Klappscharnier ist das Gelenk an der Befestigung, über das sich der Schirm zum Einsetzen seitlich kippen lässt. Jeder IPOMEA classic und classic pro mit Elektrik braucht es, also mit LED-Leisten, Heizstrahlern oder Rohrmotor: Die Stromverbindung zwischen Schirmkabel und Zuleitung wird am gekippten Schirm gesteckt, danach wird er aufgerichtet. Das gilt für Bodenhülse, Standrahmen, Standplatten und Sitzelement gleichermaßen. Ohne Elektrik genügt bei kleineren Schirmen die einfachere Bodenhülse ohne Klappscharnier, beim IPOMEA classic bis 5 m, beim classic pro bis 4 m. Wer später Licht nachrüsten möchte, plant gleich mit Scharnier. Mehr im Beitrag Bodenhülse einbetonieren.


KNX-Anbindung

Eine KNX-Anbindung verbindet den motorisierten Schirm mit einem Hausautomationssystem wie KNX, sodass er von dort geöffnet und geschlossen wird. Bei unseren Schirmen mit Funkmotor übernimmt das eine Funk-Sendestation: Die Hausautomation schaltet sie über potentialfreie Kontakte, die Station sendet das Signal an den Motor. Eine Station steuert einen oder zwei Schirme oder ebenso viele Schirmgruppen. Voraussetzung ist ein Rohrmotor in der Ausführung Funk. Ob Kabel oder Funk, wird bei der Bestellung festgelegt und lässt sich später nicht wechseln. Steuerung, Sender und Stromanschluss beschreibt der Beitrag Elektrischer Großschirm für die Gastronomie.


L bis R

LED-Leiste

Eine LED-Leiste ist eine Lichtleiste an den Streben des Schirms, die die Fläche unter dem Dach beleuchtet. Die Leisten arbeiten mit 12 Volt, haben die Schutzart IP65 und eine Verkabelung nach IP68. Es gibt sie in Warmweiß und als Farblicht, das auch Warmweiß kann; je nach Baureihe und Größe trägt ein Schirm 2 bis 12 Leisten. Der Strom läuft durch den Mast, beim IPOMEA classic und classic pro braucht der Schirm deshalb eine Befestigung mit Klappscharnier. LED-Leisten liefern wir für IPOMEA classic, classic pro und tulip. Mehr im Beitrag Biergarten-Beleuchtung: LED-Licht am Großschirm planen.


Marktschirm

Ein Marktschirm ist ein großer, standfester Mittelmastschirm, wie er über Marktständen, Verkaufsflächen und Terrassen steht. Der Begriff beschreibt den Einsatz und keine Baureihe. Bei uns ist es je nach Größe und Standort der IPOMEA eco mit 55 mm Mast, bis 3,5 × 3,5 m und ø 4 m, der IPOMEA classic mit 76 mm Mast, bis 5 × 5 m und ø 6 m, oder der IPOMEA classic pro mit 100 mm Mast für große Formate bis 7 × 8 m. Der eco schließt nach unten wie ein Regenschirm, classic und classic pro schließen nach oben. Den Vergleich finden Sie im Beitrag Großer Marktschirm für die Gastronomie.


Mittelmastschirm

Ein Mittelmastschirm ist ein Schirm, dessen Mast in der Mitte unter dem Schirmdach steht. Die Tragarme laufen vom Mast nach allen Seiten, der Wind greift deshalb gleichmäßig an, und große Formate bleiben möglich: bei uns quadratisch bis 7 × 7 m und rechteckig bis 7 × 8 m. IPOMEA eco, classic und classic pro sind Mittelmastschirme mit Masten von 55, 76 und 100 mm Durchmesser. Die Gegenstücke sind der Ampelschirm mit seitlichem Mast und der exzentrische Schirm, dessen Mast nahe der Kante steht. Alle Bauformen zeigt die Seite Formen unserer Sonnenschirme.


Regenrinne

Eine Regenrinne ist eine Stoffbahn, die die Fuge zwischen zwei Schirmdächern schließt. Sie besteht aus IPOTex-Poly oder IPOTex-PVC, wird mit Aluminiumrohren stabilisiert und ist so lang wie die Schirmkante, zwischen zwei Schirmen mit 4 × 4 m also 4 m. Mit Volant wird die Rinne eingehängt, ohne Volant sitzt sie freitragend auf eigenen Trägern. Gehalten wird sie von Haltern an den Tragarmen; zwischen zwei Schirmen mit acht Tragarmen sind es drei je Seite und Schirm. So wird aus mehreren Schirmen ein durchgehendes Dach. Mehr im Beitrag Sonnenschirme mit Regenrinne verbinden.


Rohrmotor

Ein Rohrmotor ist ein Elektromotor, der vollständig im Schirmmast sitzt und den Schirm auf Knopfdruck öffnet und schließt. Er arbeitet mit 230 V bei 50 Hz und 1 A. Angesteuert wird er über Kabel oder Funk; die Entscheidung fällt bei der Bestellung und lässt sich später nicht ändern. Die Funkreichweite beträgt rund 25 m. Für den Stromausfall liegt eine Handkurbel bei. Den Rohrmotor gibt es für IPOMEA classic und classic pro, er setzt eine Befestigung mit Klappscharnier voraus. Der Trichterschirm IPOMEA tulip hat einen eigenen elektrischen Antrieb. Mehr auf der Seite Sonnenschirm elektrisch.


S bis T

Schutzhülle

Eine Schutzhülle ist die Hülle, die über den geschlossenen Schirm gestülpt wird und die Bespannung bei Schlechtwetter und über den Winter schützt. Die Standardhülle gehört zum Lieferumfang jedes IPOMEA classic und classic pro. Als Upgrade gibt es eine Ausführung mit Reißverschluss und Hissleine aus grauem Persenningmaterial und eine eigene Hülle für Schirme mit montierten Heizstrahlern. Unter die Hülle kommt die Bespannung nur vollständig trocken. Für den geschlossenen Trichterschirm IPOMEA tulip gibt es eine eigene Schutzhaube. Mehr auf der Seite Schutzhüllen für Sonnenschirme.


Seitenwand

Eine Seitenwand ist eine Stoffwand, die an den Streben des Schirms eingehängt wird und eine offene Seite gegen Wind und Schlagregen schließt. Wir fertigen Seitenwände immer aus IPOTex-Poly mit 230 g/m²: geschlossen, mit durchgehendem Lichtband oder mit Fenstern, auf Wunsch mit einer Tür zum Aufrollen. Je Strebe ist ein Halter nötig, bei acht Streben also acht. Die Höhe entspricht der Durchgangshöhe ohne Volant, beim IPOMEA classic in quadratischer Form 2,37 m. Bei Sturm werden die Wände aufgerollt und der Schirm geschlossen. Mehr im Beitrag Sonnenschirm mit Seitenwänden für die Gastronomie.


Speichenverstärkung

Eine Speichenverstärkung ist ein feuerverzinkter Stahlkern, der in die Tragarme des Schirms, die Speichen, eingesetzt wird und sie versteift. Sie erhöht die Windstabilität. Wie viel die Verstärkung bringt, hängt von Größe und Form ab, den Wert nennen wir im Angebot. Beim IPOMEA classic pro gibt es für viele Größen zusätzlich die verstärkte Ausführung mit zwölf statt acht Tragarmen. Ein weiteres Beispiel steht im Beitrag Sonnenschirm rechteckig 4 × 3 m.


Standplatte

Standplatten sind flache, feuerverzinkte Stahlplatten, die vor Ort verschraubt werden und den Schirm ohne Fundament allein durch ihr Gewicht halten. Für den IPOMEA classic bestehen sie aus vier Platten mit 12 mm Dicke auf 147 × 147 cm und wiegen rund 213 kg. Für den IPOMEA classic pro gibt es sie in ein bis vier Lagen, sodass sich das Gewicht nach der Schirmgröße richtet; die Diebstahlsicherung ist dort serienmäßig. Standplatten mit Klappscharnier eignen sich auch für Schirme mit Licht, Heizung oder Motor. Mehr auf der Seite Plattenständer.


Standrahmen

Ein Standrahmen ist ein feuerverzinkter Stahlrahmen mit einer Hülse für den Mast, der mit Betonplatten beschwert wird und den Schirm ohne Fundament trägt. In den Rahmen kommen handelsübliche Betonplatten im Format 50 × 50 cm, vier je Lage; der IPOMEA classic in quadratischer Form braucht zwei Lagen mit rund 240 kg. Beim IPOMEA eco sind es Platten mit 40 × 40 cm und rund 72 kg. Wir empfehlen den Rahmen mit Schrägausgleich, weil fast jede Außenfläche Gefälle hat. Statt der Platten können Gabionen den Ballast bilden und mit einer Sitzplatte zum Sitzplatz werden. Mehr im Beitrag Sonnenschirmständer für große Schirme.


Teleskopschirm

Ein Teleskopschirm ist ein Mittelmastschirm, dessen Dach sich beim Schließen über ein Teleskopsystem am Mast nach oben zusammenlegt. Tische und Stühle können deshalb unter dem Schirm stehen bleiben. Bei uns schließen IPOMEA classic und classic pro nach oben; der IPOMEA eco schließt nach unten wie ein Regenschirm. Geschlossen ist der IPOMEA classic mit 3 × 3 m 4,10 m hoch, die Unterkante des zusammengelegten Schirms hängt dann 1,80 m über dem Boden, bei 5 × 5 m sind es 0,62 m. Bedient wird mit einer Handkurbel in 92 cm Höhe oder mit einem Rohrmotor. Mehr im Beitrag Teleskopschirm für die Gastronomie.


Trichterschirm (Tulpenschirm)

Ein Trichterschirm, auch Tulpenschirm genannt, ist ein Schirm mit trichterförmiger Membran, bei dem das Regenwasser zur Mitte und durch den Mast nach unten abläuft. Am Fußpunkt genügt ein bodenbündiger Auslass. Unser Trichterschirm heißt IPOMEA tulip: quadratisch mit 3, 4, 5, 6 und 7 m Kantenlänge, rund mit ø 4, 5 und 6 m, mit 8 × 8 m als verstärkter tulip pro. Das Fundament misst bis 5 × 5 m 80 × 80 cm, bei 6 × 6 m 100 × 100 cm und bei 7 × 7 m 140 × 140 cm, jeweils bis Frosttiefe. Licht und elektrischen Antrieb gibt es als Option, Heizstrahler nicht. Mehr im Beitrag Trichterschirm und Regenwasser.


U bis W

UPF

Der UPF (Ultraviolet Protection Factor) ist der UV-Schutzfaktor eines Stoffs: Je höher der Wert, desto weniger UV-Strahlung gelangt hindurch. Unsere Bespannungen sind nach dem UV-Standard 801 geprüft. IPOTex-Poly und IPOTex-PVC erreichen UPF 80. Bei IPOTex-Acryl hängt der Wert vom Farbton ab: Kräftige Farben erreichen UPF 80, die hellsten Töne wie Weiß und Elfenbein UPF 40. Für Kitas, Schulen und Spielplätze lohnt deshalb der Blick auf den Wert der gewünschten Farbe. Die Einzelwerte nennen wir mit der Stoffkollektion. Mehr im Beitrag Sonnenschutz in Kita und Schule.


Volant

Ein Volant ist der umlaufende Stoffstreifen, der an der Dachkante des Schirms herabhängt. Er verringert die Durchgangshöhe: Der IPOMEA classic mit 3 × 3 m hat ohne Volant 2,37 m, mit Volant 2,12 m. Der Volant bestimmt die Ausführung der Regenrinne, mit ihm wird sie eingehängt, ohne ihn freitragend befestigt. Mit Seitenwänden empfehlen wir ihn, weil sonst zwischen Dach und Wand ein Spalt bleibt, durch den es zieht. Außerdem ist er eine Werbefläche: Logo oder Schriftzug drucken wir im Siebdruck darauf. Mehr im Beitrag Sonnenschirm bedrucken lassen.


Wassersäule

Die Wassersäule gibt in Millimetern an, welchem Wasserdruck ein Stoff standhält, bevor Wasser durchdringt. Gemessen wird nach der Norm EN 20 811. IPOTex-Poly und IPOTex-PVC haben eine Wassersäule von über 1.000 mm, IPOTex-Acryl von 370 mm. Die Zahl beschreibt nur den Stoff. Ob die Fläche unter mehreren Schirmen trocken bleibt, hängt von den Fugen ab, und die schließen erst Regenrinnen zwischen den Schirmdächern. Beim Trichterschirm IPOMEA tulip läuft das Wasser stattdessen durch den Mast ab. Mehr im Beitrag Wasserdichter Sonnenschirm für die Gastronomie.


Windlast

Die Windlast ist die Kraft, die der Wind auf Schirmdach, Mast und Befestigung ausübt. Sie wächst mit der Dachfläche: Bei gleicher Konstruktion verträgt ein kleineres Format mehr Wind als ein großes. Für den IPOMEA classic pro hat ein externes Fachbüro für Tragwerksplanung berechnet: 3,5 × 3,5 m bis 117,4 km/h, 5 × 5 m bis 76,7 km/h und 6 × 6 m bis 59,1 km/h, mit zwölf Tragarmen bis 70,9 km/h. Die Werte gelten bei Standard-Durchgangshöhe und einer Befestigung, die zur Größe passt. Bei Sturmwarnung wird jeder Schirm geschlossen. Was das für große Formate bedeutet, zeigt der Beitrag XXL-Sonnenschirm für die Gastronomie.


Windwächter

Ein Windwächter ist ein Sensor, der die Windgeschwindigkeit misst und den Schirm über den Motor schließt, sobald der eingestellte Wert mehrere Sekunden lang überschritten wird. Er arbeitet mit Solarstrom und Funk, braucht also keine Leitung, und ein Sensor steuert eine ganze Schirmgruppe. Voraussetzung ist ein elektrischer Antrieb. Beim IPOMEA classic und classic pro heißt das Bauteil Windsensor, beim IPOMEA tulip Windwächter. Der Sensor unterstützt nur: Bei aufkommendem Wind schließt der Betreiber den Schirm selbst und sichert ihn mit dem Gurtband. Alle Antriebe zeigt die Seite elektrische Sonnenschirme.


Fehlt Ihnen ein Begriff?

Steht in einem Angebot oder in einer Ausschreibung ein Begriff, den Sie hier nicht finden, rufen Sie uns an oder schicken Sie uns die Stelle. Wir erklären, was gemeint ist und was es für Ihre Fläche bedeutet. Für ein Angebot genügen Fläche, Nutzung und Standort, am besten mit einem Foto. Sie erreichen uns unter 08105 7989715 oder über unsere Kontaktseite.


Stand: Oktober 2026 · Sebastian Koch, IPOMEA

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