Eventfläche überdachen mit Großschirmen für Hotel und Gastro
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Eine Eventfläche lässt sich mit mehreren Großschirmen wetterfest überdachen: Die Schirme stehen im Raster, Regenrinnen schließen die Fugen zwischen den Dächern, Seitenwände halten Wind und Schlagregen von der Wetterseite ab, Licht und Heizstrahler sitzen unter dem Schirmdach. Geplant wird in fünf Schritten: Raster, Zahl der Gäste, Wetterschutz, Strom und Befestigung, dazu die Genehmigung. Wir planen solche Flächen für Hotels, Gastronomie und Veranstalter, mit IPOMEA classic und classic pro. Schicken Sie uns Lageplan und Nutzung: Angebot anfordern.
Ein Hotel will im Garten Hochzeiten, Sommerfeste und Firmenfeiern ausrichten. Ein Zelt müsste für jede Feier auf- und wieder abgebaut werden, eine feste Halle passt nicht in den Garten. Großschirme stehen dagegen die ganze Saison, spenden mittags Schatten, halten abends den Regen ab und lassen sich nach der Saison abnehmen. Für Veranstaltungen an wechselnden Orten gibt es außerdem Eventschirme, die sich an den Kanten verbinden lassen; mehr dazu auf der Seite Eventüberdachung.
Auf einen Blick
Ein Großschirm mit 5 × 5 m überdacht 25 m², vier Schirme im Block mit Regenrinnen rund 100 m²; der IPOMEA classic pro reicht bis 7 × 8 m und damit 56 m² je Schirm.
Die bayerische Versammlungsstättenverordnung rechnet mit 1 Besucher je m² an Tischen und 2 Besuchern je m² im Stehen.
Ein Schirm mit vier Infrarot-Heizstrahlern zu je 1.400 W braucht 5,6 kW und ist im Standard für 400 V ausgelegt.
IPOMEA GmbH aus Gilching bei München plant Schirme, Regenrinnen, Seitenwände, Licht, Heizung und Befestigung für Hotels, Gastronomie und Veranstalter aus einer Hand.

Wie viele Großschirme braucht eine Eventfläche?
Am Anfang steht das Raster. Messen Sie die Fläche aus und teilen Sie sie in Felder, die der Größe eines Schirms entsprechen. Quadratische Schirme füllen einen Block am gleichmäßigsten, rechteckige Formate passen eine Reihe an eine Hauswand oder einen Weg an. Zwischen zwei geöffneten Schirmen bleiben beim IPOMEA classic rund 20 cm frei, beim IPOMEA classic pro 25 bis 30 cm. Diesen Abstand rechnen Sie ein, bevor Fundamente gesetzt werden.
Schirme mit 5 × 5 m: Anordnung und Fläche
Anordnung | Fläche unter dem Dach | Regenrinnen |
|---|---|---|
ein Schirm | 25 m² | keine |
zwei Schirme nebeneinander | rund 50 m² | eine Rinne mit 5 m |
vier Schirme im Block (2 × 2) | rund 100 m² | vier Rinnen, die sich in der Mitte treffen |
sechs Schirme im Block (2 × 3) | rund 150 m² | sieben Rinnen mit je 5 m |
Die Tabelle ist ein Auszug: Wir liefern über 150 Größen. Weitere Größen im Überblick
Unter dem aufgespannten Schirm bleibt eine Durchgangshöhe von mindestens 2,20 m, beim IPOMEA classic in quadratischer Form ohne Volant sind es 2,37 m. Größere Spannweiten deckt der IPOMEA classic pro ab, quadratisch bis 7 × 7 m, rechteckig bis 7 × 8 m. Diese Formate stellt der Beitrag XXL-Sonnenschirm für die Gastronomie vor.
Wie viele Gäste passen unter die Schirme?
Eine Rechengröße liefert die Versammlungsstättenverordnung: Die bayerische Fassung bemisst die Zahl der Besucher mit 1 Besucher je m² bei Sitzplätzen an Tischen und mit 2 Besuchern je m² bei Stehplätzen und Sitzplätzen in Reihen. Flächen, die Besucher nicht betreten, zählen nicht mit (§ 1 Abs. 2 VStättV).
Für einen Block aus vier Schirmen mit 5 × 5 m heißt das: rund 100 m², nach dieser Rechnung bis zu 100 Gäste an Tischen oder 200 im Stehen. Ziehen Sie vorher Buffet, Theke, Bühne, Tanzfläche und Wege ab. Die Rechengröße ist eine Obergrenze, kein Maß für bequemes Sitzen.
Die Verordnung selbst gilt für Versammlungsräume mit mehr als 200 Besuchern und im Freien für Flächen mit Szenenfläche und Tribünen mit mehr als 1.000 Besuchern (§ 1 Abs. 1 VStättV). Ob Ihre Veranstaltung darunter fällt, klären Sie als Veranstalter mit der Bauaufsicht; andere Länder haben eigene Fassungen.

Wie wird aus der Schirmfläche ein wetterfester Raum?
Drei Bausteine machen die Fläche wetterfest:
Regenrinnen schließen die Fugen zwischen den Schirmdächern. Reihen, Blöcke und Wasserablauf beschreibt der Beitrag Sonnenschirme mit Regenrinne verbinden.
Seitenwände hängen an den Streben, mit Lichtband, Fenstern und Türen zum Aufrollen; oft genügt die Wetterseite. Mehr im Beitrag Sonnenschirm mit Seitenwänden für die Gastronomie.
Die Bespannung hält dicht: IPOTex-Poly und IPOTex-PVC haben eine Wassersäule von über 1.000 mm. Den Vergleich zeigt der Beitrag Wasserdichter Sonnenschirm für die Gastronomie.
Für Veranstaltungsflächen zählt außerdem der Brandschutz. Schwer entflammbar nach DIN 4102-1 (B1) ist von unseren Bespannungen nur IPOTex-PVC; die Regenrinne gibt es im selben Material. Seitenwände fertigen wir aus IPOTex-Poly. Fragen Sie deshalb vorher, ob für Ihre Fläche B1 verlangt wird.

Woher kommt der Strom für Licht und Heizung?
Unter dem Schirmdach lassen sich LED-Leisten in den Streben und Infrarot-Heizstrahler mit je 1.400 W einbauen. Ein Schirm mit Heizstrahlern ist im Standard für 400 V ausgelegt. Ohne Starkstrom versorgt eine Verdrahtung auf zwei Stromkreisen höchstens vier Heizstrahler und sechs LED-Leisten. Rechnen Sie für die Planung je Schirm mit vier Heizstrahlern 5,6 kW, für einen Block aus vier Schirmen 22,4 kW.
Der Strom kommt am besten unterirdisch durch die Bodenhülse mit Klappscharnier. Abgesichert wird über einen Fehlerstromschutzschalter, angeschlossen nur durch eine Elektrofachkraft. Motor, Funk und Windsensor beschreibt der Beitrag Elektrischer Großschirm für die Gastronomie, die Heizstrahler die Seite Sonnenschirm mit Heizung.
Fest installiert oder für jede Veranstaltung neu aufgebaut?
Wird die Fläche jede Saison genutzt, ist die einbetonierte Bodenhülse die stabilste Lösung. Nach der Saison wird der Schirm herausgenommen, und eine Abdeckscheibe verschließt die Hülse bodenbündig.
Wo kein Fundament möglich ist, steht der Schirm auf einem Plattenständer, auf Standplatten oder auf einem Sitzelement aus Sichtbeton. Mehr im Beitrag Bodenhülse einbetonieren: Fundament für Gastro-Sonnenschirme.
Verbundene Schirme lassen sich nicht mehr mit ein paar Kurbelumdrehungen schließen. Regenrinnen und Seitenwände werden vorher abgenommen oder aufgerollt. Wählen Sie die Schirme deshalb so, dass sie im normalen Wettergeschehen offen bleiben können; den IPOMEA classic pro gibt es dafür mit zwölf statt acht Tragarmen. Bei angekündigtem Sturm werden sie geschlossen; die Windwerte je Größe stehen im Beitrag Windstabile, sturmfeste Sonnenschirme für Gastronomie. Ein Aufsatz für den Akkuschrauber öffnet und schließt jeden Schirm in Sekunden. Den ersten Aufbau betreuen wir auf Wunsch und weisen Ihr Team ein.
Braucht eine Eventfläche mit Großschirmen eine Genehmigung?
Auf öffentlichem Grund brauchen Sie eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt. Was München und Köln zu Seitenwänden und Heizung vorgeben, steht im Beitrag Außengastronomie: Genehmigung und Vorschriften.
Auf eigenem Grund gilt die Bauordnung des Landes. Für Aufbauten, die wiederholt an wechselnden Orten aufgestellt und zerlegt werden, kennt sie den fliegenden Bau. Er braucht vor der ersten Aufstellung eine Ausführungsgenehmigung, die höchstens fünf Jahre gelten soll. Bayern nimmt davon unter anderem erdgeschossige Zelte bis 200 m² Grundfläche aus; Schirme nennt das Gesetz nicht eigens (Art. 72 BayBO). Ob ein Schirm, der von Veranstaltung zu Veranstaltung wandert, als fliegender Bau gilt, entscheidet die Bauaufsicht. Klären Sie das vor dem ersten Einsatz.
Beispiele aus unseren Projekten
Eine Eventagentur in München hat 2021 einen IPOMEA classic pro mit 7 × 8 m auf einer aufgedübelten Ankerplatte und zwei IPOMEA classic mit 4 × 4 m in Standrahmen bestellt, alle mit Heizstrahlern. Im selben Sommer kamen Regenrinnen aus IPOTex-Poly und Seitenwände dazu, teils mit durchgehendem Lichtband.
Ein Veranstalter in Oberbayern hat 2021 IPOMEA classic pro mit 6 × 6 m und Acryl-Bespannung bekommen, auf Ankerfüßen mit Klappscharnier, mit farbigem LED-Licht und Heizstrahlern. Ein Café mit Bar- und Eventbetrieb in Schleswig-Holstein überdacht seit 2021 rund 100 m² mit vier IPOMEA classic pro mit 5 × 5 m, mit Volant und PVC-Bespannung auf Ankerfüßen mit Klappscharnier. Eine durchlaufende Regenrinne aus PVC verbindet die Dächer, Motor und Farblicht werden über einen Funksender für 18 Kanäle gesteuert.
Ein Cateringunternehmen in Wien hat 2023 acht Trichterschirme IPOMEA tulip mit 5 × 5 m in Standrahmen mit Sitzelementen aufgestellt, ganz ohne Fundament.
Häufige Fragen
Wie viele Gäste passen unter einen Schirm mit 5 × 5 m?
Nach der Rechengröße der bayerischen Versammlungsstättenverordnung bis zu 25 Gäste an Tischen oder 50 im Stehen. Ziehen Sie Buffet, Theke und Wege vorher ab.
Wie viele Schirme brauche ich für 100 m²?
Vier Schirme mit 5 × 5 m im Block, verbunden mit vier Regenrinnen. Mit dem IPOMEA classic pro in 7 × 7 m genügen zwei Schirme für rund 98 m².
Ist eine Fläche aus Großschirmen so dicht wie ein Zelt?
Bei Regen bleibt die Fläche mit Regenrinnen und Seitenwänden nutzbar. Sie wird aber kein geschlossener Raum: Bei Starkregen kann an den Rinnen Spritzwasser durchkommen, und bei Sturm werden die Schirme geschlossen.
Kann ich Heizstrahler an jedem Schirm betreiben?
Heizstrahler gibt es für den IPOMEA classic und classic pro, nicht für den tulip. Im Standard brauchen sie 400 V, ohne Starkstrom höchstens vier Heizstrahler je Schirm.
Brauche ich ein Fundament?
Nicht zwingend. Plattenständer, Standplatten und Sitzelemente halten den Schirm mit ihrem Gewicht. Für Schirme mit Elektrik braucht die Befestigung ein Klappscharnier.
Ihre Eventfläche planen
Schicken Sie uns Lageplan oder Fotos, die geplante Zahl der Gäste, die Art der Veranstaltungen und ob ein Stromanschluss vorhanden ist. Wir schlagen Raster, Schirme, Rinnen, Seitenwände und Befestigung vor. Sie erreichen uns unter 08105 7989715 oder über unsere Kontaktseite.
Stand: Oktober 2026 · Magnus Kessler, IPOMEA




















