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Wasserdichter Sonnenschirm für die Gastronomie

vor 2 Tagen
6 Min. Lesezeit

Ein wasserdichter Sonnenschirm für die Gastronomie braucht drei Dinge: einen Stoff mit hoher Wassersäule, eine Lösung für die Fugen zwischen den Schirmen und einen Platz, an dem das Wasser ablaufen darf. Unsere Standardbespannung IPOTex-Poly hat eine Wassersäule von über 1.000 mm, IPOTex-PVC ist vollständig wasserdicht und zusätzlich schwer entflammbar. Regenrinnen verbinden mehrere Großschirme zu einer durchgehend wasserdichten Fläche, Seitenwände halten Schlagregen ab. Nennen Sie uns Fläche, Standort und Nutzung, dann stellen wir die passende Ausführung zusammen: Angebot anfordern.


Samstagabend, die Terrasse ist ausgebucht, und um acht zieht ein Schauer durch. Unter einzelnen Schirmen bleiben die Gäste in der Mitte trocken, aber zwischen den Dächern läuft das Wasser auf die Tische am Rand. Ob die Terrasse belegt bleibt, hängt deshalb nicht nur am Stoff, sondern auch an den Fugen und an den Seiten. Unsere Schirme für Restaurants, Cafés und Hotels finden Sie auf der Seite Sonnenschirme für die Gastronomie.


Auf einen Blick

  • IPOTex-Poly hat bei 230 g/m² eine Wassersäule von über 1.000 mm, IPOTex-Acryl bei 300 g/m² von 370 mm und IPOTex-PVC bei 480 g/m² von über 1.000 mm, gemessen nach EN 20 811.

  • Schwer entflammbar nach DIN 4102-1 (B1) ist nur IPOTex-PVC.

  • Regenrinnen schließen die Fugen zwischen den Schirmdächern, bei Schirmen mit 5 × 5 m liegen 5 m Rinne an jeder gemeinsamen Kante.

  • IPOMEA GmbH aus Gilching bei München liefert Großschirme, Regenrinnen und Seitenwände für Gastronomie und Hotellerie aus einer Hand.


Weiße Großschirme über gedeckten Tischen am Wasser, zwischen den Schirmdächern schließen Regenrinnen die Fugen
Regenrinnen zwischen den Dächern machen aus mehreren Großschirmen eine durchgehend dichte Fläche.

Was heißt wasserdicht bei einem Sonnenschirm?

Wie dicht ein Stoff ist, gibt die Wassersäule an. Bei der Prüfung nach EN 20 811 drückt Wasser mit steigendem Druck von einer Seite gegen das Gewebe, bis auf der anderen Seite die ersten Tropfen durchkommen. Eine Wassersäule von 1.000 mm bedeutet: Der Stoff hält dem Druck einer 1 m hohen Wassersäule stand, das sind rund 98 mbar. Je höher der Wert, desto mehr Wasserdruck hält der Stoff aus.


Die Wassersäule beschreibt den Stoff, nicht den ganzen Schirm. Ein Schirmdach hat Nähte, offene Kanten und bei manchen Ausführungen eine Haube an der Spitze. Dort überlappen Haube und Bespannung, damit bei Regen mit Wind möglichst wenig Wasser durch die Öffnung kommt. Und zwischen zwei Schirmen bleibt immer eine Fuge, die erst eine Regenrinne schließt. Wer von einem wasserdichten Gastroschirm oder Marktschirm spricht, meint deshalb am Ende die ganze Anlage aus Stoff, Rinnen und Seitenwänden.


KI-Visualisierung: Wassertropfen perlen auf einem blauen Gewebe ab, Nahaufnahme
KI-Visualisierung: Wie dicht ein Gewebe ist, gibt die Wassersäule an.

Welche Bespannung hält dicht: Poly, Acryl oder PVC?

Bespannungen im Vergleich: Gewicht, Wassersäule und Verhalten bei Regen

Bespannung

Gewicht und Wassersäule

Bei Regen

IPOTex-Poly (Standard)

230 g/m², über 1.000 mm

hohe Wasserfestigkeit, UV-Schutz UPF 80 in allen Farben

IPOTex-Acryl

300 g/m², 370 mm

wasserabweisend imprägniert, bei Schauern regenbeständig; die Farbe liegt in der Faser

IPOTex-PVC

480 g/m², über 1.000 mm

vollständig wasserdicht, abwischbar, schwer entflammbar nach DIN 4102-1 (B1)


IPOTex-Poly ist ein acrylatbeschichtetes Polyestergewebe und im Schirmpreis enthalten. Für die meisten Terrassen ist es die wirtschaftliche Lösung, auch wenn die Schirme bei Regen offen bleiben sollen.


IPOTex-Acryl wählen Betriebe wegen der Farbe und der Oberfläche: Das Gewebe ist spinndüsengefärbt und hält 10 bis 15 Jahre. Es ist wasserabweisend imprägniert und bleibt bei guter Pflege bei Schauern regenbeständig, seine Wassersäule liegt aber unter der von Poly und PVC. Wer vor allem Regenschutz sucht, ist mit Poly oder PVC besser bedient. Die Imprägnierung lässt sich bei einer professionellen Reinigung erneuern.


IPOTex-PVC ist ein PVC-beschichtetes Polyestergewebe und die mechanisch stärkste unserer Bespannungen. Es ist vollständig wasserdicht, unempfindlich gegen Verschmutzung und auf eine Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren ausgelegt. Wir empfehlen es, wenn schwer entflammbares Material gefordert ist oder der Schirm dauerhaft geöffnet im öffentlichen Raum steht. Farben und Muster aller drei Kollektionen zeigt die Seite Sonnenschirm-Stoffe.


Wie werden mehrere Schirme zu einer dichten Fläche?

Über Regenrinnen. Die Rinne ist eine mit Aluminiumrohren stabilisierte Stoffbahn aus IPOTex-Poly oder IPOTex-PVC, so lang wie die Kante, an der zwei Schirme aneinanderstoßen. Bei Schirmen mit Volant wird sie eingehängt, ohne Volant sitzt sie freitragend auf eigenen Trägerarmen und wird höher ausgeführt, damit bei Starkregen weniger Spritzwasser durchkommt. Regenrinnen liefern wir für die Großschirme IPOMEA classic und classic pro.


Zwischen den geöffneten Schirmen bleiben beim IPOMEA classic rund 20 cm, beim IPOMEA classic pro 25 bis 30 cm frei. Dieser Abstand gehört in die Planung, bevor die Fundamente gesetzt werden. Reihen, Blöcke und den Anschluss an die Hauswand beschreibt der Beitrag Sonnenschirme mit Regenrinne verbinden.


Wie groß wird die Fläche mit Schirmen von 5 × 5 m?

Ein Schirm mit 5 × 5 m überdacht 25 m². Zwei davon ergeben mit einer Rinne von 5 m Länge eine zusammenhängende Fläche von gut 50 m², vier im Block rund 100 m² mit vier Rinnen, die sich in der Mitte treffen. Die Größe 5 × 5 m gibt es als IPOMEA classic und als IPOMEA classic pro, daneben viele weitere Formate, auch rechteckig: Wir liefern über 150 Größen. Weitere Größen im Überblick


Wohin läuft das Regenwasser?

Vom einzelnen Schirm läuft das Wasser über die Dachkanten ab. Die Regenrinne sammelt es zwischen zwei Schirmen und gibt es an ihrem Ende ab, in der Standardausführung in eine Richtung, auf Wunsch zu beiden Seiten. Bei Blöcken leiten Anschlussstücke das Wasser von Rinne zu Rinne weiter.


Legen Sie deshalb vor der Bestellung fest, wo das Wasser hinlaufen darf: an den Rand der Fläche, auf ein Beet oder zu einem vorhandenen Ablauf, aber nicht in einen Laufweg und nicht vor den Eingang. Ein Foto oder Lageplan mit dem Gefälle der Terrasse hilft uns bei der Planung.


Was bringen Seitenwände bei Regen?

Regen fällt selten senkrecht. Seitenwände hängen an den Streben, halten Wind und Schlagregen ab und lassen sich aufrollen, sobald das Wetter es zulässt. Sie bestehen immer aus IPOTex-Poly mit 230 g/m² und einer Wassersäule von über 1.000 mm, geschlossen, mit Lichtband oder mit Fenstern.


Mit Seitenwänden empfehlen wir einen Volant, weil sonst zwischen Schirmdach und Wand ein Spalt bleibt. Oft genügt es, nur die Wetterseite zu schließen. Ausführungen, Türen und die Regeln der Städte stehen im Beitrag Sonnenschirm mit Seitenwänden für die Gastronomie.


Wann ist ein Trichterschirm die bessere Lösung?

Beim Trichterschirm IPOMEA tulip läuft das Regenwasser nicht über die Kanten, sondern zur Mitte und verdeckt durch den Mast zum Boden. Mehrere Schirme stehen in der Höhe versetzt, das Wasser läuft von Dach zu Dach in einen Trichter, und Regenrinnen braucht es nicht. Die Membran hat eine Wassersäule von 1.000 mm.


Der tulip ist für den festen Standort gedacht und passt zu Plätzen, Innenhöfen und Terrassen, auf denen der Schirm zur Architektur gehören soll. Heizstrahler gibt es nur am IPOMEA classic und classic pro, nicht am tulip. Größen, Fundament und Wasserführung beschreibt der Beitrag Trichterschirm und Regenwasser.


Was gilt bei Dauerregen und Sturm?

Bei Regen kann ein Großschirm offen bleiben. Regenrinnen und Seitenwände sind für Schauer und Regentage im laufenden Betrieb gebaut, sie machen aus der Terrasse aber kein festes Gebäude. Bei Starkregen kann an den Rinnen Spritzwasser durchkommen, und nach langem Regen soll die Bespannung offen abtrocknen. Wird ein nasser Schirm geschlossen, öffnen Sie ihn so bald wie möglich wieder, damit sich im gefalteten Stoff keine Stockflecken bilden.


Bei Unwetter und angekündigtem Sturm wird der Schirm geschlossen und gesichert. Sind Regenrinnen oder Seitenwände angebaut, werden sie vorher abgenommen oder aufgerollt. Das entscheidet der Betreiber vor Ort, ein Windsensor unterstützt ihn dabei nur. Verbundene Schirme sollten deshalb so gewählt sein, dass sie im normalen Wettergeschehen offen bleiben können. Den IPOMEA classic pro gibt es dafür in verstärkter Ausführung mit zwölf statt acht Tragarmen. Welche Windstärken unsere Schirme je nach Größe aufnehmen, steht im Beitrag Windstabile, sturmfeste Sonnenschirme für Gastronomie.


Beispiele aus unseren Projekten

Ein Betrieb in Tirol hat 2024 vier IPOMEA classic mit 3,5 × 3,5 m, Volant und PVC-Bespannung bekommen. Regenrinnen aus PVC verbinden die Schirme untereinander und mit der Hauswand, Seitenwände mit Lichtband schließen die Seiten.


Ein Weingut in der Pfalz hat sich 2025 für fünf IPOMEA classic pro von 4 × 6 m bis 6 × 6 m mit Acryl-Bespannung entschieden und die Dächer mit 18 m Regenrinne aus PVC verbunden. Ein Restaurant in Hamburg hat 2021 vier IPOMEA classic pro bestellt, darunter zwei mit 5 × 5 m, verbunden mit Regenrinnen aus Poly.


Wie Sie Größe, Stoff und Befestigung insgesamt auswählen, beschreibt unser Kaufberater für die Gastronomie.


Häufige Fragen

Ist ein Gastro-Sonnenschirm wasserdicht?

Die Standardbespannung IPOTex-Poly hat eine Wassersäule von über 1.000 mm, IPOTex-PVC ist vollständig wasserdicht. Mit Regenrinnen werden mehrere Schirme zu einer durchgehend wasserdichten Fläche.


Welche Wassersäule braucht ein Sonnenschirm für die Gastronomie?

Für Regentage im Betrieb empfehlen wir Bespannungen mit über 1.000 mm, also IPOTex-Poly oder IPOTex-PVC. IPOTex-Acryl mit 370 mm ist wasserabweisend imprägniert und für Schauer ausgelegt.


Gibt es einen wasserdichten Sonnenschirm mit 5 × 5 m?

Ja. Die Größe 5 × 5 m liefern wir als IPOMEA classic und classic pro, in Poly, Acryl oder PVC. Zwei Schirme verbindet eine Regenrinne von 5 m Länge.


Welche Bespannung ist schwer entflammbar?

Nur IPOTex-PVC, nach DIN 4102-1 (B1). Das gilt für die unbedruckte Bespannung.


Kann der Schirm bei Regen offen bleiben?

Ja. Bei Unwetter und angekündigtem Sturm wird er geschlossen, Regenrinnen und Seitenwände werden vorher abgenommen oder aufgerollt.


Lassen sich Seitenwände an vorhandenen Schirmen nachrüsten?

Ja. An den Streben werden Halter angebracht, dann lassen sich die Wände einhängen. Dieselben Halter tragen auch die Regenrinne.


Regenschutz für Ihre Terrasse

Regenschutz entsteht aus Stoff, Rinnen, Seitenwänden und einem geplanten Ablauf. Schicken Sie uns Fläche, Anzahl der Schirme und Standort, am besten mit Fotos, und sagen Sie uns, an welchen Seiten das Wetter kommt. Wir schlagen Schirm, Bespannung, Regenrinnen und Seitenwände vor. Sie erreichen uns unter 08105 7989715 oder über unsere Kontaktseite.


Stand: Oktober 2026 · Sebastian Koch, IPOMEA

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