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Großer Marktschirm für die Gastronomie: 4 m, 5 m und mehr

vor 5 Tagen
8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Ein Marktschirm für die Gastronomie ist ein Schirm mit Mast in der Mitte, der über Tischen, vor einem Verkaufsstand oder auf einem Platz steht. Das Wort beschreibt den Einsatz, keine Bauart. Bei uns ist ein Marktschirm je nach Größe, Standort und Betrieb der IPOMEA eco, der classic oder der classic pro. Einen großen Marktschirm mit 4 m gibt es in allen drei Baureihen, mit 5 m als classic und classic pro. Der classic pro reicht quadratisch bis 7 × 7 m, rund bis ø 10 m und rechteckig bis 7 × 8 m. Welche Baureihe zu Ihrer Fläche passt, sagen wir Ihnen gern: Angebot anfordern.


Ein Wirt am Marktplatz sucht einen „Marktschirm 5 m“ für zwölf Tische. Ein Café braucht Schatten für zwei Stehtische vor der Tür, ein Bauamt für den Platz vor dem Rathaus. Alle drei verwenden dasselbe Wort und brauchen drei verschiedene Schirme. Welcher es wird, entscheiden Mast, Tragarme und Befestigung. Unsere Baureihen für Restaurant, Café und Hotel finden Sie auf der Seite Sonnenschirme für die Gastronomie.


Auf einen Blick

  • Marktschirm ist ein Einsatzzweck und keine Baureihe: Bei IPOMEA ist es je nach Größe und Standort der eco, der classic oder der classic pro.

  • Der IPOMEA eco hat einen Mast mit 55 mm Durchmesser und reicht bis 3,5 × 3,5 m und ø 4 m. Der IPOMEA classic hat einen Mast mit 76 mm bei 3 mm Wandstärke und reicht bis 5 × 5 m und ø 6 m.

  • Der IPOMEA classic pro mit 100 mm Mast und 5 mm Wandstärke ist der Marktschirm für große Formate, exponierte Lagen, Dauerbetrieb und den öffentlichen Raum: quadratisch bis 7 × 7 m, rund bis ø 10 m mit 75 m² Schattenfläche, rechteckig bis 7 × 8 m.

  • IPOMEA GmbH aus Gilching bei München plant Marktschirme für Gastronomie, Hotellerie und Kommunen und liefert über 150 Größen.


Was ist ein Marktschirm?

Das Wort kommt vom Wochenmarkt: Unter einem Marktschirm steht ein Verkaufsstand. Eine Norm, die den Begriff festlegt, gibt es nicht. Der Handel nennt heute fast jeden Schirm mit Mast in der Mitte so, vom Schirm für den Marktstand bis zum Gastronomieschirm mit 5 m Durchmesser. Wer nach einem großen Marktschirm sucht, findet deshalb vor allem Großschirme für das Gewerbe.


Marktschirm sagt also, wo der Schirm steht: auf dem Markt, vor dem Laden, auf dem Platz oder über den Tischen der Außengastronomie. Über die Bauart sagt das Wort nichts. In unserem Programm gibt es deshalb nicht den einen Marktschirm, sondern drei Baureihen mit Mittelmast. Sie unterscheiden sich in Mast, Tragwerk, Größe und Ausstattung.


Rote und weiße runde Schirme stehen an Sitzbänken aus Holz auf einem gepflasterten Platz mit jungen Bäumen
Runde Schirme über Sitzbänken auf einem Platz: Marktschirm beschreibt den Einsatz, nicht die Bauart.

Welcher Marktschirm passt zu welchem Einsatz?

Die Wahl richtet sich nach drei Fragen: Wie groß soll das Schirmdach sein, wie geschützt ist der Standort, und wie oft wird der Schirm bedient?


Drei Marktschirme im Vergleich

Baureihe

Bauart

Einsatz als Marktschirm

IPOMEA eco

Mast 55 mm, vier oder acht Tragarme mit Profil ab 25 × 15 mm, Seilzug oder Kurbel

einzelne Tische, Stehtische oder ein Verkaufsstand auf geschützter Fläche

IPOMEA classic

Mast 76 mm bei 3 mm Wandstärke, acht oder zwölf Tragarme mit 35 × 20 mm, Kurbel oder Motor

Terrasse im täglichen Betrieb, auch mit Heizstrahlern, Licht und Regenrinnen

IPOMEA classic pro

Mast 100 mm bei 5 mm Wandstärke, acht, zehn oder zwölf Tragarme mit 50 × 25 mm, Kurbel oder Motor

große Formate, exponierte Lagen, Dauerbetrieb und öffentlicher Raum


IPOMEA eco, der leichte Marktschirm: Der eco schließt nach unten wie ein Regenschirm, der Mast lässt sich nicht teleskopieren. Er passt über einzelne Tische, vor einen Verkaufsstand und in den Innenhof oder den Windschatten von Gebäuden. Quadratische Formate unter 2,5 m gibt es nur bei ihm. Heizstrahler und Motor trägt er nicht, den Windwert nennen wir je Standort im Angebot.


IPOMEA classic, der Marktschirm für die Terrasse: Für den täglichen Betrieb auf der Terrasse raten wir zum classic. Er schließt über ein Teleskopsystem nach oben. Bei 3 × 3 m hängt die Unterkante des geschlossenen Schirms 1,80 m über dem Boden, bei 4 × 4 m sind es 1,19 m. Tische und Stühle können deshalb bei den kleineren Größen unter dem Schirm stehen bleiben, wenn das Team abends schließt. Der classic mit 4 × 4 m ist bis 74 km/h berechnet.


IPOMEA classic pro, der Marktschirm für große Flächen: Mast und Tragarme sind beim classic pro am stärksten ausgelegt. Er ist die Baureihe für Formate über 5 × 5 m und für Standorte, an denen der Schirm mehr aushalten muss.


Wann ist der classic pro der richtige Marktschirm?

Auch ein Marktschirm für die Gastronomie kann ein classic pro sein. Vier Gründe sprechen für ihn:


  • Großes Format: Über 5 × 5 m und ø 6 m hinaus gibt es den Marktschirm nur als classic pro.

  • Exponierte Lage: An der Küste, am See oder auf einem freien Platz fehlt der Windschatten. Der classic pro mit 4,5 × 4,5 m ist bis 89,25 km/h berechnet, mit 5 × 5 m bis 76,7 km/h.

  • Dauerbetrieb: Der Schirm steht die ganze Saison und wird täglich geöffnet und geschlossen.

  • Öffentlicher Raum: Auf dem Marktplatz räumt abends niemand auf, und der Schirm bleibt nachts unbeaufsichtigt. Öffentliche Auftraggeber verlangen häufig eine schwer entflammbare Bespannung. IPOTex-PVC mit 480 g/m² ist nach DIN 4102-1 als B1 eingestuft.


Auch bei gleicher Größe unterscheiden sich die Baureihen. Unter dem geschlossenen classic pro mit 4 × 4 m bleiben 1,69 m frei, beim classic sind es 1,19 m. Bei 5 × 5 m sind es 1,31 m beim classic pro und 0,62 m beim classic.


Alle berechneten Windwerte stehen im Beitrag Windstabile, sturmfeste Sonnenschirme für Gastronomie. Was Städte und Gemeinden bei Standsicherheit, Bespannung und Ausschreibung beachten, beschreibt der Beitrag Windfeste Großschirme für öffentliche Plätze.


Wie groß kann ein Marktschirm sein: 4 m, 5 m oder mehr?

Einen Marktschirm mit 4 m gibt es in allen drei Baureihen. Rund mit ø 4 m und 11,3 m² Schattenfläche bei acht Tragarmen liefern wir ihn als eco, classic und classic pro, quadratisch mit 4 × 4 m und 16 m² als classic und classic pro. Ein Marktschirm mit 5 m ist ein classic oder classic pro: rund mit ø 5 m und 17,7 m² bei acht Tragarmen, quadratisch mit 5 × 5 m und 25 m². Rechteckig mit 3 × 4 m und 12 m² gibt es alle drei Baureihen.


Ein Marktschirm mit 5 × 5 m überdacht 25 m² mit einem Mast. Vier Schirme mit 2,5 × 2,5 m decken dieselbe Fläche, stellen aber vier Masten zwischen die Tische.


Größte Formate je Baureihe

Baureihe

quadratisch und rund

rechteckig

IPOMEA eco

bis 3,5 × 3,5 m, rund bis ø 4 m

2,25 × 3,05 m und 3 × 4 m

IPOMEA classic

bis 5 × 5 m, rund bis ø 6 m

22 Formate bis 4,5 × 5,5 m

IPOMEA classic pro

bis 7 × 7 m, rund bis ø 10 m

31 Formate bis 7 × 8 m


Die Tabelle ist ein Auszug: Wir liefern über 150 Größen. Weitere Größen im Überblick


Den eco gibt es ab 1,5 × 1,5 m, den classic quadratisch ab 2,5 × 2,5 m. Formate ab 6 × 6 m mit Fundament und Bedienung behandelt der Beitrag XXL-Sonnenschirm für die Gastronomie.


Großer quadratischer Schirm mit dunklem Mast über Tischen und weißen Stühlen auf einer Dachterrasse mit Holzdeck
Ein großer Marktschirm überdacht mehrere Tische mit einem einzigen Mast.

Welche Ausstattung trägt ein Marktschirm?

Die Grundausstattung ist bei allen drei Baureihen gleich: eine Bespannung aus IPOTex-Poly mit 230 g/m² und dem UV-Schutz UPF 80. Was darüber hinausgeht, hängt an der Baureihe.


Heizung und Motor: Infrarot-Heizstrahler mit je 1.400 Watt und den Motorantrieb gibt es am classic und classic pro. Wie Motor, Licht und Heizung zusammenspielen, beschreibt der Beitrag Elektrischer Großschirm für die Gastronomie.


Regen: Stehen mehrere classic oder classic pro nebeneinander, verbinden Regenrinnen die Schirmdächer zu einer durchgehenden Fläche. Das zeigt der Beitrag Sonnenschirme verbinden mit Regenrinne. Was „wasserdicht“ bei einer Bespannung bedeutet, lesen Sie im Beitrag Wasserdichter Sonnenschirm für die Gastronomie.


Seitenwände und Druck: Seitenwände lassen sich an allen drei Baureihen einhängen, geschlossen, mit Lichtband oder mit Fenstern. Was Städte dazu vorschreiben, steht im Beitrag Sonnenschirm mit Seitenwänden für die Gastronomie. Das Schirmdach lässt sich im Siebdruck mit Ihrem Logo bedrucken, mehr dazu im Beitrag Sonnenschirm bedrucken lassen.


Stört der Mast in der Mitte, etwa direkt an der Fassade, kommt ein Schirm mit seitlichem Mast in Frage. Den Vergleich finden Sie im Beitrag Ampelschirm für die Gastronomie.


Wie wird ein Marktschirm befestigt?

Unsere Marktschirme sind für einen festen Platz geplant. Den eco setzen wir in eine Bodenhülse, auf eine Ankerplatte zum Aufdübeln oder in einen Standrahmen mit 83 × 83 cm, der mit Betonplatten beschwert wird. Den Standrahmen gibt es auch fahrbar mit Rollen. Als Ballast braucht der eco ab rund 72 kg.


Beim classic sind es in quadratischer Form zwei Lagen Betonplatten im Format 50 × 50 cm mit zusammen rund 240 kg. Der classic pro steht in der Regel in einer einbetonierten Bodenhülse mit Klappscharnier. Auf einer Betondecke wird stattdessen eine Ankerplatte aufgedübelt. Für Schirme mit Licht oder Heizung kommt der Strom unterirdisch durch die Bodenhülse. Fundamentmaße und alle Befestigungen beschreibt der Beitrag Fundament und Bodenhülse für Großschirme.


Beispiele aus unseren Projekten

Ein Gastronomiebetrieb am Marktplatz einer Stadt in Bayerisch-Schwaben hat 2021 zwei IPOMEA classic pro mit 4 × 4 m bekommen. Die Schirme tragen Volant und eine Bespannung aus IPOTex-Acryl, je vier Heizstrahler und vier farbige LED-Leisten. Acht Seitenwände mit Lichtband und zwei Türen schließen die Fläche, die Bodenhülsen mit Klappscharnier sind einbetoniert.


Eine Marktgemeinde in Oberbayern hat 2024 einen IPOMEA classic pro mit 4 × 4 m bestellt, mit Bespannung aus IPOTex-Acryl, einbetonierter Bodenhülse mit Klappscharnier und Diebstahlsicherung.


Eine Brauerei in Dresden hat 2024 neun Schirme bestellt und zwei Baureihen kombiniert: vier IPOMEA eco mit 2 × 2 m und fünf IPOMEA classic von 3 × 3,5 m bis 4,5 × 4,5 m. Alle neun tragen eine Bespannung aus IPOTex-Acryl und das Logo der Brauerei auf dem Schirmdach.


Ein Restaurant in der Münchner Innenstadt hat 2022 zwei IPOMEA classic mit 5 × 5 m bekommen. Die Schirme stehen in Standrahmen mit Klappscharnier, haben Heizstrahler und LED-Beleuchtung, und Regenrinnen schließen die Fuge zwischen den Dächern.


Häufige Fragen

Was ist ein Marktschirm?

Ein Schirm mit Mast in der Mitte für Marktstand, Platz oder Außengastronomie. Das Wort beschreibt den Einsatz und keine Bauart. Bei uns ist es je nach Größe und Standort der IPOMEA eco, classic oder classic pro.


Welcher Marktschirm eignet sich für die Gastronomie?

Für die Terrasse im täglichen Betrieb raten wir zum IPOMEA classic. Bei großen Formaten, exponierter Lage, Dauerbetrieb und im öffentlichen Raum ist es der classic pro, für einzelne Tische auf geschützter Fläche der eco.


Wie groß kann ein Marktschirm sein?

Der eco reicht bis 3,5 × 3,5 m und ø 4 m, der classic bis 5 × 5 m und ø 6 m. Der classic pro reicht quadratisch bis 7 × 7 m, rund bis ø 10 m mit 75 m² Schattenfläche und rechteckig bis 7 × 8 m.


Gibt es einen Marktschirm mit 5 m?

Ja, als IPOMEA classic und classic pro: rund mit ø 5 m und 17,7 m² Schattenfläche bei acht Tragarmen oder quadratisch mit 5 × 5 m und 25 m².


Kann ein Marktschirm Heizstrahler tragen?

Ja, als IPOMEA classic und classic pro. Am eco gibt es keine Heizstrahler.


Ist ein Marktschirm für die Gastronomie wasserdicht?

Die Bespannung aus IPOTex-Poly hat an allen drei Baureihen eine Wassersäule von über 1.000 mm. Eine durchgehend dichte Fläche über mehreren Schirmen entsteht erst mit Regenrinnen.


Gibt es Marktschirme mit Seitenwänden?

Ja. Seitenwände liefern wir für IPOMEA eco, classic und classic pro, immer aus IPOTex-Poly.


Der passende Marktschirm für Ihre Fläche

Schicken Sie uns Fläche, Zahl der Tische, Standort und die gewünschte Ausstattung, am besten mit einem Foto. Wir schlagen Baureihe, Größe und Befestigung vor und nennen den Windwert dazu. Sie erreichen uns unter 08105 7989715 oder über unsere Kontaktseite.


Stand: Oktober 2026 · Sebastian Koch, IPOMEA

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