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Marktschirm oder Großschirm für die Gastronomie: Vergleich

vor 18 Minuten
6 Min. Lesezeit

Ein Marktschirm ist ein leichter Mittelmastschirm mit schlankem Mast, Seilzug oder Kurbel. In der Gastronomie passt er über einzelne Tische auf einer geschützten Fläche. Ein Großschirm hat einen stärkeren Mast und ein stärkeres Tragwerk, überdacht bis zu 7 × 8 m und trägt Heizstrahler, Motor und Regenrinnen. Für eine Terrasse, die täglich bewirtschaftet wird, ist er die richtige Wahl. Welche Bauart zu Ihrer Fläche passt, sagen wir Ihnen gern: Angebot anfordern.


Ein Café stellt im Frühjahr sechs Tische vor die Tür und sucht nach einem „Marktschirm Profi“. Die Treffer reichen vom Schirm für den Wochenmarktstand bis zum Gastronomieschirm mit 5 m Durchmesser, alle unter demselben Wort. Welcher Schirm gemeint ist, zeigt erst der Blick auf Mast, Tragarme und Befestigung. Unsere Baureihen für Restaurant, Café und Hotel finden Sie auf der Seite Sonnenschirme für die Gastronomie.


Auf einen Blick

  • Der Marktschirm in unserem Programm ist der IPOMEA eco mit einem Mast von 55 mm Durchmesser, lieferbar bis 3,5 × 3,5 m, ø 4 m und 3 × 4 m.

  • Der IPOMEA classic hat einen Mast mit 76 mm Durchmesser und 3 mm Wandstärke, der IPOMEA classic pro einen Mast mit 100 mm und 5 mm.

  • Heizstrahler und Motorantrieb gibt es am classic und classic pro, Seitenwände an allen drei Baureihen.

  • IPOMEA GmbH aus Gilching bei München plant Marktschirme und Großschirme für Gastronomie, Hotellerie und Kommunen und liefert über 150 Größen.


Was ist ein Marktschirm?

Das Wort kommt vom Wochenmarkt: Unter einem Marktschirm steht ein Verkaufsstand. Eine Norm, die den Begriff festlegt, gibt es nicht. Der Handel nennt heute fast jeden Schirm mit Mast in der Mitte so, vom Schirm für den Marktstand bis zum Schirm für die Restaurantterrasse. Gemeint ist meist die leichte Bauart mit schlankem Mast, einfacher Bedienung und kleinem bis mittlerem Schirmdach.


In unserem Programm entspricht dem der IPOMEA eco. Sein Aluminiummast misst 55 mm im Durchmesser, die Tragarme haben ein Profil ab 25 × 15 mm, und das Schirmdach ruht auf vier oder acht Tragarmen. Geöffnet wird mit Seilzug oder Kurbel. Der eco schließt nach unten wie ein Regenschirm, der Mast lässt sich nicht teleskopieren. Die Bespannung aus IPOTex-Poly wiegt 230 g/m² und hat den UV-Schutz UPF 80, wie bei den größeren Baureihen.


Rote und weiße runde Schirme stehen an Sitzbänken aus Holz auf einem gepflasterten Platz mit jungen Bäumen
Leichte runde Schirme über einzelnen Sitzbänken: Für solche kleinen Flächen genügt die leichte Bauart.

Was unterscheidet den Großschirm vom Marktschirm?

Ein Großschirm ist für größere Schirmdächer und für den Dauerbetrieb gebaut. Das zeigt sich an Mast und Tragwerk, an der Art zu schließen, am Gewicht der Befestigung und an der Ausstattung, die der Schirm tragen kann.


Marktschirm und Großschirm im Vergleich

Merkmal

Marktschirm (IPOMEA eco)

Großschirm (IPOMEA classic und classic pro)

Mast

55 mm Durchmesser

76 mm bei 3 mm Wandstärke (classic), 100 mm bei 5 mm Wandstärke (classic pro)

Tragarme

Profil ab 25 × 15 mm, vier oder acht Stück

35 × 20 mm, acht oder zwölf Stück (classic); 50 × 25 mm, acht, zehn oder zwölf Stück (classic pro)

Bedienung

Seilzug oder Kurbel

Kurbel oder Motor

Schließen

nach unten, wie ein Regenschirm

classic: nach oben über ein Teleskop

größte Formate

3,5 × 3,5 m, ø 4 m, 3 × 4 m

5 × 5 m und ø 6 m (classic); 7 × 7 m, ø 10 m und 7 × 8 m (classic pro)

Mindest-Ballast im Ständer

ab rund 72 kg

rund 240 kg beim classic in quadratischer Form

Heizstrahler

nein

ja

Seitenwände

ja

ja


Der classic schließt über ein Teleskopsystem nach oben. Bei 3 × 3 m hängt die Unterkante des geschlossenen Schirms 1,80 m über dem Boden, bei 4 × 4 m sind es 1,19 m. Tische und Stühle können deshalb bei den kleineren Größen unter dem Schirm stehen bleiben, wenn das Team abends schließt.


Für den Wind hat jede Größe ihren eigenen Wert. Der IPOMEA classic mit 4 × 4 m ist bis 74 km/h berechnet, der classic pro mit 5 × 5 m bis 76,7 km/h. Für den eco nennen wir den Windwert je Standort im Angebot. Alle berechneten Werte stehen im Beitrag Windstabile, sturmfeste Sonnenschirme für Gastronomie.


Welche Größen gibt es bei Marktschirm und Großschirm?

Den eco gibt es ab 1,5 × 1,5 m, also auch in Formaten für einen einzelnen Tisch. In quadratischer Form beginnt der classic bei 2,5 m, der classic pro bei 3,5 m Seitenlänge.


Größen je Baureihe

Baureihe

quadratisch und rund

rechteckig

IPOMEA eco

1,5 · 2 · 2,5 · 3 · 3,5 m; ø 3 · 3,5 · 4 m

2,25 × 3,05 m und 3 × 4 m

IPOMEA classic

2,5 · 3 · 3,5 · 4 · 4,5 · 5 m; ø 2,5 bis 6 m

22 Formate von 2 × 3 m bis 4,5 × 5,5 m

IPOMEA classic pro

3,5 · 4 · 4,5 · 5 · 5,5 · 6 · 6,5 · 7 m; ø 4 bis 10 m

31 Formate von 3 × 4 m bis 7 × 8 m


Die Tabelle ist ein Auszug: Wir liefern über 150 Größen. Weitere Größen im Überblick


Wann reicht ein Marktschirm für die Gastronomie?

Der leichte Schirm passt, wenn die Aufgabe klein und der Standort geschützt ist:


  • einzelne Tische oder Stehtische, die je einen eigenen Schirm bekommen

  • quadratische Formate unter 2,5 m, die es nur beim eco gibt

  • ein Innenhof oder eine Fläche im Windschatten von Gebäuden

  • Betrieb ohne Heizstrahler und ohne Motor


Auch am eco lassen sich Seitenwände einhängen, geschlossen, mit Lichtband oder mit Fenstern. Wie das geht und was Städte dazu vorschreiben, steht im Beitrag Sonnenschirm mit Seitenwänden für die Gastronomie. Das Schirmdach lässt sich im Siebdruck mit Ihrem Logo bedrucken, mehr dazu im Beitrag Sonnenschirm bedrucken lassen.


Wann brauchen Sie einen Großschirm?

Für den täglichen Betrieb auf der Terrasse raten wir zum classic. Vier Punkte sprechen dann für den Großschirm.


Fläche: Ein Großschirm mit 5 × 5 m überdacht 25 m² mit einem Mast. Vier Schirme mit 2,5 × 2,5 m decken dieselbe Fläche, stellen aber vier Masten zwischen die Tische.


Ausstattung: Infrarot-Heizstrahler mit je 1.400 Watt und den Motorantrieb gibt es am classic und classic pro. Wie Motor, Licht und Heizung zusammenspielen, beschreibt der Beitrag Elektrischer Großschirm für die Gastronomie.


Regen: Stehen mehrere classic oder classic pro nebeneinander, verbinden Regenrinnen die Schirmdächer zu einer durchgehenden Fläche. Das zeigt der Beitrag Sonnenschirme verbinden mit Regenrinne. Was „wasserdicht“ bei einer Bespannung bedeutet, lesen Sie im Beitrag Wasserdichter Sonnenschirm für die Gastronomie.


Standort: In exponierter Lage, im Dauerbetrieb und im öffentlichen Raum empfehlen wir den classic pro mit seinem Mast von 100 mm Durchmesser.


Stört der Mast in der Mitte, etwa direkt an der Fassade, kommt ein Schirm mit seitlichem Mast in Frage. Den Vergleich finden Sie im Beitrag Ampelschirm für die Gastronomie.


Großer quadratischer Schirm mit dunklem Mast über Tischen und weißen Stühlen auf einer Dachterrasse mit Holzdeck
Ein Großschirm überdacht mehrere Tische mit einem einzigen Mast.

Wie werden Marktschirm und Großschirm befestigt?

Beide Bauarten sind bei uns für einen festen Platz geplant. Den eco setzen wir in eine Bodenhülse, auf eine Ankerplatte zum Aufdübeln oder in einen Standrahmen mit 83 × 83 cm, der mit Betonplatten beschwert wird. Den Standrahmen gibt es auch fahrbar mit Rollen. Als Ballast braucht der eco ab rund 72 kg.


Beim classic sind es in quadratischer Form zwei Lagen Betonplatten im Format 50 × 50 cm mit zusammen rund 240 kg. Für Schirme mit Licht oder Heizung kommt der Strom unterirdisch durch die Bodenhülse mit Klappscharnier. Fundamentmaße und alle Befestigungen beschreibt der Beitrag Fundament und Bodenhülse für Großschirme.


Beispiele aus unseren Projekten

Eine Brauerei in Dresden hat 2024 neun Schirme bestellt und beide Bauarten kombiniert: vier IPOMEA eco mit 2 × 2 m und fünf IPOMEA classic von 3 × 3,5 m bis 4,5 × 4,5 m. Alle neun tragen eine Bespannung aus IPOTex-Acryl und das Logo der Brauerei auf dem Schirmdach.


Ein Restaurant in der Münchner Innenstadt hat 2022 zwei IPOMEA classic mit 5 × 5 m bekommen. Die Schirme stehen in Standrahmen mit Klappscharnier, haben Heizstrahler und LED-Beleuchtung, und Regenrinnen schließen die Fuge zwischen den Dächern. Heizstrahler gibt es an der leichten Bauart nicht, deshalb fiel die Wahl auf den classic.


Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Marktschirm und Großschirm?

Der Marktschirm ist die leichte Bauart mit schlankem Mast, bei uns der IPOMEA eco mit 55 mm. Der Großschirm hat einen stärkeren Mast und stärkere Tragarme, ist für größere Schirmdächer gebaut und trägt Heizstrahler und Motor.


Ab welcher Größe ist ein Schirm ein Großschirm?

Eine feste Grenze gibt es nicht, der Handel verwendet beide Wörter nebeneinander. Mehr als das Maß sagt die Bauart: Mast, Tragarme und Befestigung.


Ist ein Marktschirm für die Gastronomie wasserdicht?

Die Bespannung aus IPOTex-Poly hat eine Wassersäule von über 1.000 mm, beim eco wie beim classic. Eine durchgehend dichte Fläche über mehreren Schirmen entsteht erst mit Regenrinnen.


Gibt es Marktschirme mit Seitenwänden?

Ja. Seitenwände liefern wir für IPOMEA eco, classic und classic pro, immer aus IPOTex-Poly.


Kann ein Marktschirm Heizstrahler tragen?

In unserem Programm nicht. Heizstrahler gibt es am IPOMEA classic und classic pro.


Lässt sich ein Marktschirm bedrucken?

Ja, im Siebdruck auf dem Schirmdach. Eine Brauerei in Dresden hat so 2024 ihr Logo auf vier IPOMEA eco und fünf IPOMEA classic drucken lassen.


Marktschirm oder Großschirm für Ihre Terrasse

Schicken Sie uns Fläche, Zahl der Tische, Standort und die gewünschte Ausstattung, am besten mit einem Foto. Wir schlagen Baureihe, Größe und Befestigung vor und nennen den Windwert dazu. Sie erreichen uns unter 08105 7989715 oder über unsere Kontaktseite.


Stand: Oktober 2026 · Sebastian Koch, IPOMEA

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