Sonnenschirm mit Seitenwänden für die Gastronomie
Ein Sonnenschirm mit Seitenwänden macht aus einem Großschirm einen geschützten Platz für Gäste: Die Wände hängen an den Streben, halten Wind und Schlagregen ab und lassen sich aufrollen, wenn die Sonne zurückkommt. Wir liefern Seitenwände für IPOMEA classic, classic pro und eco, geschlossen, mit durchgehendem Lichtband oder mit Fenstern, dazu Türen zum Aufrollen, Regenrinnen zwischen den Schirmen und Heizstrahler. Nennen Sie uns Fläche, Schirme und Standort, dann erhalten Sie ein Angebot: Angebot anfordern.
An einem Abend im Oktober sitzen die Gäste noch draußen, bis der Wind dreht und der Regen schräg unter das Schirmdach fällt. Ohne Seitenwand räumt das Team die Tische ab, mit Seitenwand rollt es die Wetterseite herunter und die Terrasse bleibt belegt. Unsere Schirme für Restaurants, Cafés und Hotels, auch als Gastroschirm mit Seitenwand, finden Sie auf der Produktseite.
Auf einen Blick
Seitenwände von IPOMEA bestehen immer aus IPOTex-Poly mit 230 g/m², einer Wassersäule von über 1.000 mm und UV-Schutz UPF 80.
Es gibt sie geschlossen, mit durchgehendem Lichtband, mit Fenstern je Seite oder je Segment und mit einer Tür zum Aufrollen.
Jede Seitenwand hängt an den Streben, mit einem Halter je Strebe; bei acht Streben sind es acht Halter.
IPOMEA GmbH aus Gilching bei München plant Schirm, Seitenwände, Regenrinnen, Licht und Heizung für Gastronomie und Hotellerie aus einer Hand.

Was bringen Seitenwände am Großschirm?
Seitenwände schließen die offenen Seiten eines Schirms. Sie halten Wind und seitlich einfallenden Regen ab, schirmen die Tische zur Straße hin ab und halten den Platz unter dem Schirm bei Wind und Schauer nutzbar. Zusammen mit Heizstrahlern lässt sich eine Terrasse so auch in den kühleren Monaten nutzen, und bei einem Sommergewitter müssen die Gäste nicht sofort nach drinnen.
Jede Seite wird einzeln geplant. Oft genügt es, die Wetterseite zu schließen und die Seite zum Eingang offen zu lassen. Wer die Fläche ganz umschließen will, setzt eine Tür zum Aufrollen in eine der Wände, damit Gäste und Service ein- und ausgehen können.
Welche Ausführungen gibt es?
Seitenwände: Ausführung, Aufbau und Einsatz
Ausführung | Aufbau | geeignet für |
|---|---|---|
geschlossen | Stoff über die ganze Höhe | Wetterseite, Sichtschutz zur Straße oder zum Nachbarn |
durchgehendes Lichtband | durchsichtiger Streifen über die ganze Breite | Blick nach draußen, Tageslicht unter dem Schirm |
ein Fenster je Seite | ein großes Fenster über die Breite einer Dachseite | Aussicht in eine Richtung |
ein Fenster je Segment | ein Fenster zwischen je zwei Streben | gleichmäßiges Licht rundum |
Fenster mit Bogen | Fenster mit gewölbtem oberem Abschluss, je Segment; über eine ganze Seite beim IPOMEA classic pro und eco | Terrassen, auf denen die Wand auch gestalterisch wirken soll |
Tür zum Aufrollen | in der geschlossenen Wand, im Lichtband oder bei Fenstern ohne Bogen | Durchgang für Gäste und Service |
Die Seitenwände sind mit Aluminiumrohren verstärkt und werden mit verstellbaren Gurtbändern und Karabinern an den Haltern eingehängt. Die Farbe wählen Sie aus der Poly-Kollektion, passend zum Schirmdach oder als Kontrast. Die Schirmdächer selbst gibt es in IPOTex-Poly, -Acryl und -PVC, die Seitenwände fertigen wir immer in Poly.
Türen zum Aufrollen
Die Tür wird nach oben aufgerollt und dort mit einem Karabiner gehalten, links und rechts schließt sie mit Klettverschluss an die Wand an. Kombinieren lässt sie sich mit der geschlossenen Wand, dem durchgehenden Lichtband und den Fenstern ohne Bogen, nicht mit den Bogenfenstern. Bei großen Flächen planen wir mehrere Türen, zum Beispiel eine zum Gastraum und eine zum Garten.
Mehrere Schirme zu einem Raum verbinden
Stehen mehrere Schirme nebeneinander, verbinden Regenrinnen die Schirmdächer zu einer durchgehend dichten Fläche. Die Seitenwände benachbarter Schirme schließen über Zwischenstücke mit Klettband aneinander an, über Eck mit Eckstücken. Statt Klettband ist je Verbindung auch ein Reißverschluss möglich. Wie die Schirme über Regenrinnen verbunden werden, steht im Beitrag Sonnenschirme verbinden mit Regenrinne.
Warum empfehlen wir den Volant?
Mit Seitenwänden empfehlen wir den Schirm mit Volant, dem umlaufenden Stoffstreifen an der Dachkante. Ohne ihn bleibt zwischen Schirmdach und Seitenwand ein Spalt, durch den es zieht. Der Volant entscheidet außerdem über die Regenrinne: Mit Volant wird sie eingehängt, ohne Volant freitragend befestigt.
Die Höhe der Seitenwand entspricht der Durchgangshöhe des Schirms ohne Volant. Beim IPOMEA classic in quadratischer Form sind das 2,37 m. Hat der Schirm einen verlängerten Mast, fertigen wir die Seitenwände in Überlänge. Gehalten werden sie von einem Halter je Strebe aus glasfaserverstärktem Kunststoff, dieselben Halter tragen auch die Regenrinne.
Welche Schirmgröße zu Ihrer Fläche passt, zeigt der Beitrag Großschirme ab 4 × 4 m. Wir liefern über 150 Größen. Wie Sie Größe, Stoff und Befestigung für den Betrieb auswählen, beschreibt unser Kaufberater für die Gastronomie.
Wie kommen Heizung und Licht dazu?
Unter dem Schirmdach lassen sich Infrarot-Heizstrahler mit je 1.400 Watt und LED-Leisten in den Streben einbauen, das Licht warmweiß oder farbig. Ein Schirm mit Heizstrahlern ist für 400 V ausgelegt. Ohne Starkstrom versorgt eine Verdrahtung auf zwei Stromkreisen höchstens vier Heizstrahler und sechs LED-Leisten. Ein Wiedereinschaltschutz verhindert, dass die Heizstrahler bei geschlossenem Schirm laufen, und auf Wunsch schaltet ein Zeitschalter sie nach 15 Minuten ab.
Der Strom kommt unterirdisch durch die Bodenhülse mit Klappscharnier. Abgesichert wird über einen Fehlerstromschutzschalter, angeschlossen nur durch eine Elektrofachkraft. Mehr dazu auf der Seite Sonnenschirm mit Heizung.
Was gilt bei Wind?
Seitenwände sind Wetterschutz für Regen, Wind und kühle Abende, kein Sturmschutz. Kommt stärkerer Wind auf, werden die Wände nach oben aufgerollt und oben mit Bändern fixiert, danach wird der Schirm geschlossen. Das entscheidet der Betreiber vor Ort, auch wenn ein Windsensor installiert ist. Welche Windstärken unsere Schirme je nach Größe aufnehmen, steht im Beitrag Windstabile, sturmfeste Sonnenschirme für Gastronomie.
Braucht man für Seitenwände eine Genehmigung?
Auf öffentlichem Grund oft ja, und manche Städte schließen Seitenwände an Schirmen ganz aus. In Köln sind Front- und Seitenteile, die an Sonnenschirmen oder Markisen befestigt sind, auf Außengastronomieflächen nicht zulässig (Regelwerk „Köln. Gestaltet. Außengastronomie.", Nr. 8, Stand Juni 2025). In München sind durchgehende Abgrenzungen einer Freischankfläche mit Wänden, Planen oder sonstigen Windschutzanlagen nicht genehmigungsfähig (Sondernutzungsrichtlinien, § 23 Abs. 5, gültig seit 1. Januar 2025). Für Freischankflächen auf Parkständen lässt München mobilen Wetterschutz zu, wenn er außerhalb der Nutzungszeit entfernt, zusammengeklappt oder eingerollt werden kann, höchstens 2,4 m hoch ist und die Fläche nicht vollständig einhaust (§ 23 Abs. 14 Nr. 9).
Auch für die Heizung gelten örtliche Regeln. München lässt auf Freischankflächen keine Heizstrahler zu (§ 23 Abs. 12). Köln schließt Gasheizpilze und Gasheizstrahler aus und kann Infrarotstrahler zulassen, wenn eine Stromquelle vorhanden ist.
Auf eigenem Grund, etwa auf der Hotelterrasse oder im Biergarten, gelten Baurecht und Gaststättenrecht des Landes. Fragen Sie vor der Bestellung beim Ordnungs- oder Bauamt nach, was an Ihrem Standort erlaubt ist, am besten mit einem Lageplan. Einen Überblick über Sondernutzung, Baurecht und Heizung gibt der Beitrag Außengastronomie: Genehmigung und Vorschriften.
Beispiele aus unseren Projekten
Ein Hotel an der Donau in Oberösterreich hat Ende 2025 zwei IPOMEA classic pro mit 5 × 6 m und Volant bestellt. Die Seitenwände mit durchgehendem Lichtband laufen über Eck, drei Türen zum Aufrollen führen auf die Fläche, dazu kommen Regenrinnen, Heizstrahler und Farblicht. Ein Bistro in der Düsseldorfer Innenstadt hat 2025 seine vorhandenen IPOMEA classic nachgerüstet, drei Seiten mit Lichtband, drei geschlossen und eine Tür zum Aufrollen.
Ein Betrieb in Tirol bekam 2024 vier IPOMEA classic mit 3,5 × 3,5 m, Volant und PVC-Bespannung auf verlängerten Masten. Die sechs Seitenwände mit Lichtband wurden deshalb in Überlänge gefertigt und über Zwischenstücke verbunden, Regenrinnen aus PVC verbinden die Dächer.
Ein Restaurant in Hamburg hat 2021 vier IPOMEA classic pro in drei Größen bestellt, von 4 × 4 m bis 6 × 6 m, mit LED-Licht und Regenrinnen. Die beiden Schirme mit 5 × 5 m tragen sechs Seitenwände mit Lichtband und eine Tür. Im selben Jahr haben drei Gastronomiebetriebe in Straubing zusammen zehn IPOMEA classic pro mit Heizung, 32 Seitenwänden und sieben Türen ausgestattet.
Häufige Fragen
Aus welchem Stoff sind die Seitenwände?
Immer aus IPOTex-Poly mit 230 g/m² und einer Wassersäule von über 1.000 mm. Die Farbe wählen Sie aus der Poly-Kollektion.
Kann ich Seitenwände nachrüsten?
Ja. An den Streben werden Halter angebracht, dann lassen sich die Wände einhängen. Ein Bistro in Düsseldorf hat so 2025 seine vorhandenen Schirme nachgerüstet.
Braucht der Schirm einen Volant?
Wir empfehlen ihn. Ohne Volant zieht es durch den Spalt zwischen Schirmdach und Seitenwand.
Wie kommen Gäste in einen geschlossenen Bereich?
Über eine Tür zum Aufrollen. Sie passt in die geschlossene Wand, in das Lichtband und in Wände mit Fenstern ohne Bogen.
Kann ich die Seitenwände bei Sonne öffnen?
Ja. Sie werden nach oben aufgerollt und oben mit Bändern samt Karabiner fixiert. Bei aufkommendem Sturm werden sie aufgerollt und der Schirm geschlossen.
Sind Seitenwände auf öffentlichen Flächen erlaubt?
Das regelt jede Stadt selbst. Köln lässt an Schirmen befestigte Seitenteile nicht zu, München keine durchgehenden Windschutzwände auf Freischankflächen. Fragen Sie vorher beim Amt nach.
Seitenwände für Ihre Terrasse
Schicken Sie uns Fläche, Anzahl der Schirme, Standort und die Seiten, die Sie schließen möchten, am besten mit Fotos. Wir schlagen Schirm, Seitenwände, Türen und Regenrinnen vor und erstellen aus einem Foto auf Wunsch eine Visualisierung. Sie erreichen uns unter 08105 7989715 oder über unsere Kontaktseite.
Stand: Oktober 2026 · Magnus Kessler, IPOMEA




















