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IPOMEA Academy | Warum sich Marktplätze auf über 50°C aufheizen können – und wie Städte mit intelligenter Beschattung gegensteuern

  • vor 1 Tag
  • 4 Min. Lesezeit
Professionelle Beschattung als Schlüssel für klimaresiliente Innenstädte und lebenswerte öffentliche Räume

Erfahren Sie, wie Heat Maps Hitze-Hotspots sichtbar machen und Kommunen mit professioneller Beschattung klimaresiliente öffentliche Räume schaffen.


Die Sommer in Deutschland werden heißer. Was früher als Ausnahme galt, gehört heute vielerorts zur Realität: Temperaturen von über 35 °C, lang anhaltende Hitzeperioden und tropische Nächte belasten Menschen ebenso wie Städte und Gemeinden. Besonders betroffen sind unsere Innenstädte. Marktplätze, Fußgängerzonen und versiegelte Aufenthaltsflächen heizen sich im Laufe eines Sommertages massiv auf.


Messungen zeigen, dass dunkle Pflasterflächen oder Asphalt in der direkten Sonneneinstrahlung Oberflächentemperaturen von über 50 °C, teilweise sogar deutlich darüber, erreichen können.

Die Folgen sind unmittelbar spürbar: Plätze werden gemieden, die Aufenthaltsdauer sinkt, Außengastronomie verliert an Attraktivität und insbesondere ältere Menschen, Kinder oder gesundheitlich vorbelastete Personen leiden unter der zusätzlichen Hitzebelastung.


Die gute Nachricht: Städte können aktiv gegensteuern. Professionelle Beschattung ist heute weit mehr als Sonnenschutz – sie ist ein wichtiger Baustein moderner Klimaanpassung.



Warum sich Innenstädte so stark aufheizen

Städte speichern Wärme anders als ihr Umland. Beton, Naturstein, Asphalt und Fassaden nehmen tagsüber große Mengen Sonnenenergie auf und geben sie erst langsam wieder an die Umgebung ab.

Zusätzlich fehlen in vielen Innenstädten natürliche Schattenspender wie große Bäume oder Grünflächen. Dadurch entstehen sogenannte urbane Hitzeinseln – Bereiche, in denen die Temperaturen deutlich höher liegen als im Umland.

Besonders betroffen sind:

  • Marktplätze

  • Fußgängerzonen

  • Rathausplätze

  • Bushaltestellen

  • Schulhöfe

  • Spielplätze

  • Freibäder

  • Veranstaltungsflächen


>Gerade dort halten sich täglich viele Menschen auf. Deshalb wird Hitzeschutz zunehmend zu einer kommunalen Kernaufgabe.


Schatten schafft Lebensqualität

Ein gut geplanter Schattenplatz bedeutet weit mehr als angenehme Temperaturen.

Beschattete Bereiche können dazu beitragen,

  • die Oberflächentemperatur von Belägen deutlich zu reduzieren,

  • die Aufenthaltsqualität zu erhöhen,

  • Menschen länger in der Innenstadt zu halten,

  • Außengastronomie zu stärken,

  • öffentliche Plätze auch während Hitzeperioden nutzbar zu machen,

  • empfindliche Personengruppen besser zu schützen.


>Beschattung wird damit zu einem wichtigen Instrument moderner Stadtentwicklung.


Der heißeste Platz ist nicht immer dort, wo man ihn vermutet

Eine der spannendsten Erkenntnisse aus der Praxis lautet:

Nicht jeder Bereich eines Marktplatzes ist gleich stark von Hitze betroffen.


Gebäude werfen zeitweise Schatten, Fassaden reflektieren Sonnenlicht, helle und dunkle Bodenbeläge verhalten sich unterschiedlich und auch der Sonnenstand verändert sich im Tagesverlauf. Dadurch entstehen sogenannte Hotspots – Bereiche, die sich besonders stark aufheizen und für Menschen schnell unangenehm werden. Wer diese Unterschiede kennt, kann Beschattung gezielt dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen erzielt.


Heat Maps – datenbasierte Planung statt Vermutung

Genau hier setzt die Beratungsleistung von iPOMEA an.

Für ausgewählte Projekte erstellen wir Heat Maps, also thermische Analysen der Fläche. Dabei werden Sonneneinstrahlung, Verschattung, Tagesverlauf und die Nutzung des Platzes betrachtet. So lässt sich erkennen, welche Bereiche besonders stark aufheizen und wo Beschattung den größten Effekt erzielt.

Die Heat Map unterstützt dabei,

  • Hitze-Hotspots sichtbar zu machen,

  • Beschattung gezielt zu positionieren,

  • Aufenthaltsbereiche optimal zu planen,

  • Investitionen effizient einzusetzen,

  • Freiräume langfristig klimaresilient zu gestalten.


Anstatt Beschattung nach Augenmaß zu planen, entsteht eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Kommunen, Planungsbüros und Landschaftsarchitekten.


Praxisbeispiel: Auf einem Marktplatz mit Caféterrassen und Veranstaltungsflächen zeigt die Heat Map, dass sich nicht die Platzmitte, sondern ein Bereich entlang einer südwestlich ausgerichteten Natursteinfassade am stärksten aufheizt. Durch die gezielte Positionierung von Großschirmen kann genau dieser Hotspot entschärft werden – dort, wo sich Menschen tatsächlich aufhalten.



Beschattung als Bestandteil moderner Klimaanpassung

Die Anforderungen an öffentliche Räume verändern sich.

Wo früher vor allem Gestaltung und Funktion im Mittelpunkt standen, rücken heute zusätzliche Themen in den Fokus:

  • Hitzeschutz

  • UV-Schutz

  • Aufenthaltsqualität

  • Barrierefreiheit

  • Nachhaltigkeit

  • Klimaresilienz


>Professionelle Beschattungskonzepte tragen dazu bei, diese Anforderungen miteinander zu verbinden. Dabei geht es nicht nur um einzelne Schirme, sondern um ein Gesamtkonzept für die Nutzung des öffentlichen Raums.


Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für die Planung ist

Viele Kommunen entwickeln derzeit Klimaanpassungsstrategien oder planen die Umgestaltung öffentlicher Plätze. Beschattung sollte dabei frühzeitig berücksichtigt werden.

Eine frühzeitige Planung bietet entscheidende Vorteile:

  • optimale Integration in die Freiraumgestaltung,

  • Berücksichtigung von Fundamenten und Leitungsführung,

  • bessere Abstimmung mit Landschaftsarchitekten und Bauämtern,

  • langfristig wirtschaftliche Lösungen,

  • flexible Erweiterungsmöglichkeiten.


>Je früher Beschattung Bestandteil eines Projekts wird, desto größer ist der Gestaltungsspielraum.


Mehr als Sonnenschirme – IPOMEA als Planungspartner

Bei iPOMEA beginnt ein Projekt nicht mit der Auswahl eines Großschirms.

Wir analysieren zunächst die Fläche, ihre Nutzung und die klimatischen Rahmenbedingungen. Auf Wunsch erstellen wir Heat Maps, um Hitze-Hotspots sichtbar zu machen und Beschattung genau dort zu planen, wo sie den größten Mehrwert schafft.

Gemeinsam mit Kommunen, Architekten und Planungsbüros entwickeln wir individuelle Beschattungskonzepte, die technische Anforderungen, Aufenthaltsqualität und städtebauliche Gestaltung miteinander verbinden.

Unser Ziel ist nicht nur Schatten – sondern lebenswerte öffentliche Räume, die auch an heißen Sommertagen funktionieren.


Praxisimpuls der IPOMEA Academy

Jede Fläche ist anders.

Bevor über die Anzahl oder Größe von Großschirmen entschieden wird, sollte analysiert werden, wo sich die größten Hitzebelastungen tatsächlich befinden. Mit einer Heat Map lassen sich Hotspots erkennen und Beschattung gezielt dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen für Menschen und Stadtklima erzielt. So entstehen wirtschaftliche Lösungen, die gleichzeitig die Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessern.


FAQ – Häufige Fragen zum kommunalen Hitzeschutz

Warum heizen sich Marktplätze stärker auf als Parks?

Versiegelte Flächen wie Asphalt oder Naturstein speichern Sonnenenergie und geben sie nur langsam wieder ab. Grünflächen und Bäume wirken dagegen kühlend und schaffen natürlichen Schatten.


Was ist eine Heat Map?

Eine Heat Map ist eine thermische Analyse, die sichtbar macht, welche Bereiche einer Fläche sich besonders stark aufheizen. Sie unterstützt Städte und Planer dabei, Beschattung gezielt und effizient zu positionieren.


Kann eine Heat Map bei der Planung von Großschirmen helfen?

Ja. Sie liefert eine fundierte Grundlage, um Beschattung dort einzusetzen, wo sie den größten Effekt auf Hitzeschutz und Aufenthaltsqualität erzielt.


Warum sollte Beschattung bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden?

Frühzeitig geplante Beschattung lässt sich besser in Freiraumgestaltung, Leitungsführung, Fundamente und Nutzungskonzepte integrieren. Das reduziert spätere Anpassungen und erhöht die Wirtschaftlichkeit.


>Hitzewellen werden künftig häufiger auftreten. Für Städte und Gemeinden bedeutet das, öffentliche Räume neu zu denken. Professionelle Beschattung ist dabei kein kurzfristiger Komfort, sondern ein wichtiger Bestandteil klimaresilienter Stadtentwicklung.


Mit datenbasierten Werkzeugen wie Heat Maps können Hitze-Hotspots identifiziert und Beschattungskonzepte gezielt entwickelt werden. So entstehen öffentliche Plätze, die auch an heißen Tagen nutzbar bleiben, Menschen schützen und die Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessern.



IPOMEA® – Ihr Spezialist für professionelle Sonnenschirme

Mit langjähriger Erfahrung, hochwertiger Technik und architektonischem Know-how bieten wir Ihnen durchdachte Schirmsysteme für höchste Ansprüche. Vertrauen Sie auf Qualität – vertrauen Sie auf IPOMEA®.




 
 
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